Wassenberg: Echte Profis im Abwägen von Pro und Kontra

Wassenberg: Echte Profis im Abwägen von Pro und Kontra

„Gut, dass ich heute nicht in der Jury war”, meinte der Schulleiter der Betty-Reis-Gesamtschule, Heinrich Spiegel, bei der Siegerehrung am Ende des Schulfinales „Jugend debattiert” und nahm damit Bezug auf die hohe Qualität der erlebten Debatten.

Schüler der Sekundarstufe I diskutierten über die Frage „Sollen Busse und Bahnen im öffentlichen Personennahverkehr für Schüler kostenfrei sein?” Jugendliche der Sekundarstufe II stellten die Frage „Soll das Recht der Eltern, den Vornamen ihres Kindes zu bestimmen, in Deutschland liberalisiert werden?” in den Mittelpunkt ihrer Debatte.

Wie Spiegel zog auch seine Stellvertreterin Dr. Karin Hilgers als Jurymitglied - an die insgesamt acht Finalisten gewandt - ein positives Fazit: „Ihr habt alle bewiesen, dass Ihr zurecht im Schulfinale standet.”

Konzept und Format stimmen

Einmal mehr konnte gezeigt werden, dass das Konzept und das Format des größten deutschen Schülerwettbewerbes stimmen. Hieran nimmt die Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg bereits seit 2004 ununterbrochen teil und ist damit Gründungsmitglied des Schulverbundes „Jugend debattiert” im Kreis Heinsberg.

Maria Wagner verteidigte ihren im letzten Jahr erworbenen Schulsiegertitel im SII-Bereich, Jennifer Piper heißt die neue Schulsiegerin der SI.

Die Vertreterinnen der Betty-Reis-Schule treffen am Donnerstag, 17. Februar, im Gymnasium Hückelhoven auf die Sieger aus vielen anderen Schulen aus dem Raum Heinsberg/Aachen.

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