Kreis Heinsberg: DRK bietet vielfältige Leistungen

Kreis Heinsberg: DRK bietet vielfältige Leistungen

Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat sich einen neuen Auftritt in gedruckter Form verpasst. Das alte Mitgliedermagazin „Im Blickpunkt“ hat ausgedient und Platz gemacht für eine neue Publikation. Modern und handlich kommt sie daher, doch vor allem auch hochwertig verarbeitet. ­

Einen „Quantensprung“ nannte DRK-Kreisgeschäftsführer Lothar Terodde den Wechsel von den gehefteten A4-Blättern hin zu diesem Magazin, das vom Leser aufbewahrt werden sollte. Denn es bietet zugleich auch Informationen über das vielfältige Leistungsspektrum des DRK.

So sieht das neue Magazin vom DRK aus. Fotos (2): Wichlatz Foto: Wichlatz

QR-Codes als Ergänzung

Auch da haben sich Lothar Terodde und seine für das Marketing zuständige Mitarbeiterin Ute Boox etwas ausgedacht. Einige Artikel und Informationen zu Terminen oder Dienstleistungen sind um QR-Codes ergänzt worden. Mit ­einem Smartphone können die Codes gleich eingelesen und weitere Informationen abgerufen werden.

Ute Boox hat bei der Erstellung des Magazins die Mitarbeiter und Ehrenamtler des DRK eingebunden, wo es nur ging. Rund 60 Rotkreuzler haben sich am Zustandekommen der ersten Ausgabe beteiligt. So bietet sie einen umfassenden Einblick in die Struktur des Kreisverbandes und auch in seine Kooperationen mit Trägern der freien Wohlfahrtspflege, dem Selbsthilfe- und Freiwilligenzentrum (SFZ) oder der Lebenshilfe.

Auch da setzt Terodde auf Transparenz im Sinne der Menschen, die die Leistungen des DRK in Anspruch nehmen. „Wir stehen dazu, dass wir bei vielen Angeboten mit anderen Trägern zusammenarbeiten“, betonte er bei der Vorstellung des Magazins. „Durch die Bündelung der Fähigkeiten haben alle etwas davon, vor allem die Menschen im Kreis, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.“

Das DRK ist kreisweit aufgestellt. Mit 680 ehrenamtlich Tätigen und 38 festen Mitarbeitern leistet das DRK im Jahr unter anderem rund 250 Sanitätsdienste. Doch auch das Kursangebot des Familienbildungswerkes kann sich sehen lassen.

Diese Vielfalt gelte es auch mitzuteilen, zeigten sich Terodde und Boox einig.

Die rund 15.000 Exemplare der ersten Ausgabe werden unter anderem auch an die rund 8800 Fördermitglieder des DRK im Kreis verschickt. Weitere Exemplare werden in Wartezimmern oder im öffentlichen Raum ausgelegt.

Zweite Ausgabe im November

Das Magazin wird sich noch verändern, da sind sich Terodde und Boox sicher. „Wir werden die Mitglieder verstärkt einbinden, wenn sie etwas zu erzählen haben“, betonte Boox. „Wer etwas hat, kann es gerne einreichen.“ Vorerst wird das Magazin zweimal im Jahr erscheinen. Nach der Startausgabe soll die zweite Ausgabe im November fertiggestellt werden.

(hewi)
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