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München: Windows-Installationen büßen auf Dauer Geschwindigkeit ein

München : Windows-Installationen büßen auf Dauer Geschwindigkeit ein

Windows-XP-Installationen werden mit zunehmender Nutzungsdauer langsamer. Allein durch die Sicherheitsupdates werde das Betriebssystem von Microsoft immer „dickleibiger” und verliere notgedrungen an Geschwindigkeit.

Das berichtet die Zeitschrift „PC Welt” (Ausgabe 11/2007). Demnach sei eine aktuelle Windows-XP-Version von 2007 um neun Prozent größer als die ursprüngliche Fassung von 2001.

Während von einem Verzicht auf Service Packs und automatische System-Updates abzuraten ist, hilft eine Entschlackung beim System-Zubehör. Vorausgesetzt Komponenten wie der Windows Media Player, das E-Mail-Programm Outlook Express, der Movie Maker oder der Messenger werden nicht benötigt. Eine komplette Deinstallation dieser Programme ist allerdings nicht vorgesehen und nur durch Tools möglich.

Hilfreich sei auch eine sorgfältige Software-Auswahl, rät die Zeitschrift. Für träge oder fehlerhafte Software gibt es fast immer Alternativen. Dennoch ist Vorsicht geboten: Oft installiert sich Freeware so, dass sie dauerhaft als Symbol im Infobereich läuft, selbst wenn das eigentliche Programmfenster bereits lange geschlossen ist.

Teilweise enthalten neue Treiber praktische Schnellumschalter, die sich bei jedem Windows-Start in den Hintergrund laden und dafür die .Net-Umgebung laden müssen. Bei nicht oft benötigten Programmen sollte deshalb der Autostart unterbunden werden, denn automatisch startende Programme verursachen nicht nur eine Startverzögerung, sondern beanspruchen permanent Speicher und teilweise auch CPU-Zeit.

Leistungsfördernd wirkt sich auch der Verzicht auf visuelle Effekte aus. In der Systemsteuerung lässt sich unter „System”, „Erweitert” im Bereich Systemleistung dazu einfach die Option „Für optimale Leistung anpassen” auswählen.

Auch sogenannte Shell-Erweiterungen von Programmen wie beispielsweise dem Medien-Player Winamp oder dem Packprogramm Winace können unter Umständen bremsend wirken.