1. Digital

Webhosting in der heutigen Zeit

Platz auf dem Server : Hoster wie ein virtueller Wohnungsvermieter

Keine Internetseite ohne Webhosting. Dieser Begriff steht für das Bereitstellen von genügend Speicherplatz im Netz und das Speichern von Internetseiten auf einem Server eines Providers.

Die Basis dafür ist, dass ein leistungsfähiger Rechner, also ein Webserver ununterbrochen online ist. Nur auf diese Art und Weise können die Nutzer die deponierten Inhalte jederzeit und von überall auch abrufen. Das Webhosting wird als Dienstleistung von Hostern oder Providern angeboten.

Wie funktioniert das Webhosting?

Der Hoster fungiert gewissermaßen als ein Wohnungsvermieter, der Anwendern für ihre Projekte einen ans Netz verbundenen Webserver sowie ausreichend Speicherplatz zur Verfügung stellt. Dieser Server sorgt dafür, dass die von einem Rechner eines Anwenders angeforderten Informationen auch abgerufen werden können. Über den Webserver des Hosters sind die Inhalte mit dem Internet gekoppelt. Erst auf diese Art und Weise wird der Austausch von Daten überhaupt möglich.

Von Shared Hosting bis zum Dedicated Server

Webhosting gibt es in unterschiedlichen Kategorien, den verschiedenen Ansprüchen und Bedürfnissen der Anwender entsprechend.

Shared Hosting: Die gängigste und auch die günstigste Möglichkeit ist das Shared Hosting. Dabei werden die Daten des Kunden mit zahlreichen zusätzlichen Webseiten auf einem gemeinsamen Webserver gehostet. Das Teilen der Gesamtkapazität hält die Kosten entsprechend gering und bietet trotzdem eine gute Performance. Die meisten Pakete nutzen Shared Hosting. Diese Möglichkeit empfiehlt sich vor allem für kleine bis mittelgroße Projekte. Wesentlich ist, dass der Anbieter darauf achtet, dass der Webserver nicht überlastet und die Belastung gleichmäßig aufgeteilt wird.

Cloud Hosting: Das Cloud Hosting geht noch eine Stufe darüber hinaus: Es werden dabei virtuell die Kapazitäten von einigen physikalischen Servern miteinander kombiniert. Auf diese Weise ergibt sich eine ausreichende Skalierbarkeit: Gerät bei Spitzen ein Server an seine Grenzen, wird auf Ressourcen der anderen Webserver zugegriffen. Cloud Hosting wird üblicherweise für größere Projekte und von großen Firmen für besondere Anwendungen genutzt.

Virtual Private Server: Als Nutzer eines Virtual Private Servers teilt man sich auch mit anderen Webseiten-Betreibern einen Webserver. Im Gegensatz zum Shared Hosting besteht aber eine fixe Aufteilung der gesamten Serverkapazität. Das bedeutet ein Mehr an Kosten und Verantwortung für den geteilten eigenen Webserver.

Dedicated Server: Die exklusivste Möglichkeit ist ein sogenannter Dedicated Server. Bei dieser Art liegen nur die Daten eines Nutzers oder eines Webprojekts auf dem Webserver. Nachteilig sind die relativ hohen Kosten und die Anforderungen an die Technik.

Was bedeutet gutes Webhosting?

Wird eine Webhosting-Variante gebucht, so enthält dieses neben dem Webspace üblicherweise eine eigene Domain, einige passende E-Mail-Adressen und ein gewisses Kontingent anTraffic. Was darüber hinaus noch nötig und auch sinnvoll ist, hängt von den individuellen Anforderungen des Anwenders ab. Zusätzliche Leistungen können unter Umständen Homepage-Baukästen, Schutz gegen Viren oder auch SSL-Zertifikate sein.

Provider bieten diese Varianten meist in gestufter Form an, so dass jeder Anwender die für sich optimale Lösung findet. Bei einigen Anbietern zum Beispiel reicht die Auswahl von Paketen für Beginner bis hin zu umfangreicheren Paketen für große Firmen, die zahlreiche Domains und viel an Speicherplatz benötigen.

(vo)