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Düsseldorf: Was tun, wenn der Computer eine Datei nicht öffnen kann?

Düsseldorf : Was tun, wenn der Computer eine Datei nicht öffnen kann?

Mitunter kann ein Computer Dateien nicht öffnen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und haben nicht unbedingt damit zu tun, dass die jeweiligen Dateien defekt sind.

Wer per E-Mail von Kollegen, Freunden oder Bekannten häufiger Dateien erhält, wird früher oder später mit der Situation konfrontiert, dass der eigene PC mit einem Dokument nichts anfangen kann. Bei Office-Dokumenten geschieht dies in letzter Zeit häufiger.

Der Hauptgrund ist meist, dass die Dateien mit der neuesten Version der Microsoft-Programme gespeichert oder erstellt worden sind, auf dem Rechner des Anwenders aber ein älteres Office-Paket installiert ist. So speichert beispielsweise Word 2007 Dateien mit der Endung .docx und Excel 2007 mit der Endung .xlsx. Ältere Office-Programme sind damit überfordert. In einem solchen Fall muss der Ersteller der Dateien die Dokumente im entsprechenden älteren Format speichern, bevor damit gearbeitet werden kann.

Manche Dateiendungen kommen selten vor oder das entsprechende Programm ist nicht installiert. So erkennen beispielsweise ältere Windows-Installationen das Format .rar nicht automatisch. Es handelt sich bei Dateien mit dieser Endung um komprimierte Dateiarchive, wie es viele Nutzer von .zip-Dateien her kennen.

Suchmaschinen helfen, im Internet Programme aufzuspüren, mit denen .rar-Archive geöffnet werden können; ein Beispiel ist etwa Winrar. Ist das entsprechende Programm auf dem Rechner installiert, lassen sich die zuvor noch unbekannten Dateien öffnen. Mitunter ist es jedoch nicht möglich, ein kostenloses Tool aus dem Internet herunterzuladen, um eine Datei damit öffnen zu können.

Schickt etwa ein Bekannter ein .psd-Dokument, dann benötigt der Betrachter das Bildbearbeitungs-Programm Photoshop, um die Datei zu öffnen. Zwar können auch einige andere Grafikprogramme die Dokumente in einer Übersicht anzeigen, aber Details wie Bildebenen sind nicht abrufbar. Sinnvoll ist es, sich vom Ersteller der Datei gleich ein Dokument in einem gängigen Format wie etwa .tif oder .jpg aushändigen zu lassen.

Vorsicht ist geboten bei Dateien von unbekannter Herkunft, die auf .scr, .zip oder .exe enden. Befinden sich solche Dateien in einem E-Mail-Anhang und stammt die Nachricht von einem Fremden, könnte es sich bei den Dateien möglicherweise um einen Computer-Schädling handeln. Diese Dateien sollten nicht ausgeführt werden, die jeweilige E-Mail ist am besten zu löschen.