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Köln: Von Olympia bis nach Etheria: Neue Konsolenspiele

Köln : Von Olympia bis nach Etheria: Neue Konsolenspiele

Mario und kein Ende: Zuletzt war der weltberühmte Klempner in seiner eigenen „Galaxy” unterwegs und trat gemeinsam mit dem Igel Sonic bei den Olympischen Sommerspielen an - beides auf der Wii. Jetzt starten „Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen” auch auf Nintendos kleiner DS durch.

Daneben können sich Besitzer einer DS oder einer Playstation Portable (PSP) im Februar postapokalyptische Rundenstrategie, puzzlelastiges Rollenspiel oder auch Flipper für Bastler auf ihre mobilen Konsolen holen.

Wie auf der Wii kämpfen Mario und Sonic auch in der DS-Version mit insgesamt 14 weiteren Charakteren aus den Universen der beiden Helden um Medaillen. Das geschieht in einigen Leichtathletik-Disziplinen sowie im Schwimmen, Schießen, Bogenschießen, Fechten, Tischtennis, Trampolinspringen und Radfahren. Teilweise können weitere Disziplinen freigeschaltet werden. Gespielt wird je nach Wettkampf mit den Steuerknöpfen oder mit dem Touchpen.

Beim Bogenschießen zum Beispiel gilt es, mit Hilfe des Pens zuerst den Bogen zu spannen und dann die Zielscheibe anzuvisieren. Beim Tischtennis ermöglichen die Knöpfe verschiedene Schläge. Und beim 100-Meter-Lauf muss - die guten alten „Summer Games” lassen grüßen - der Touchpen möglichst zackig auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm hin und her gerieben werden.

Nicht alle Spielfiguren haben die gleichen Fähigkeiten - manche sind besonders stark, andere dafür umso schneller unterwegs. Deshalb wird am besten vor jedem Wettkampf die passende ausgewählt. Bis zu vier Spieler können mit von der Partie sein - an einer einzigen DS oder an mehreren über die „Wi-Fi Connection” miteinander verbundenen. „Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen” von Sega ist für rund 40 Euro zu haben.

Im wirklichen Leben wünscht sie sich vermutlich niemand. Aber ohne die Apokalypse gäbe es nicht nur viele Kinofilme, sondern auch jede Menge Videospiele nicht. Das gilt auch für „Dark Conflict”, die neue Folge aus der „Advance Wars”-Reihe, die Nintendo jetzt für die DS veröffentlicht hat. Die Hintergrundgeschichte des rundenbasierten Strategiespiels: Naturkatastrophen haben die Erde in ein Ödland verwandelt. Nur zehn Prozent der Weltbevölkerung haben überlebt, und einige von ihnen versuchen, vom Chaos zu profitieren.

Hier tritt der Spieler auf den Plan - als eine Art Science-Fiction-Robin-Hood: Mit seinen Kämpfern, die zu Lande, zu Wasser und in der Luft unterwegs sind, muss er gegen die Bösen und für die Schwachen und Unterdrückten kämpfen. Das passiert zum Beispiel im Storymodus auf 26 Ebenen und in 30 Bonusmissionen. Der Spieler kann sich aber auch seine eigenen Karten entwerfen, auf denen die Kämpfe ausgetragen werden. Und er kann mit beziehungsweise gegen bis zu drei Freunde spielen. Voraussetzung ist aber, dass diese sich das rund 40 Euro teure Spiel ebenfalls zugelegt haben.

Auch bei einem neuen Titel, der sowohl für Sonys PSP als auch für die DS erscheint, heißt es: die Guten gegen die Bösen. Der Spieler übernimmt bei „Puzzle Quest: Challenge oft the Warlords” von D3 Publisher of Europe wie in den meisten Fällen den Part der Guten. Zum einen enthält der Titel typische Rollenspiel-Elemente: Der Spieler startet wahlweise als Krieger, Ritter, Magier oder Druide mit jeweils eigenen Fähigkeiten. Diese kann er im Lauf des Abenteuers ausbauen.

Auf der anderen Seite ist „Puzzle Quest” seinem Titel entsprechend auch ein Puzzle: Tritt der Spieler gegen einen Widersacher an, dann auf einem Feld mit Edelsteinen in vier Farben. Er zieht immer abwechselnd mit dem Feind und muss mindestens drei Edelsteine der gleichen Farbe in eine Reihe bringen. Der in der Fantasywelt Etheria spielende Titel kostet in beiden Versionen knapp 30 Euro.

Egal welche Spieleplattform - neue Flipper-Simulationen erscheinen eher selten. Seltsam eigentlich, kann das digitale Flippern doch ein wunderbarer Spaß für zwischendurch sein und würde daher bestens zum weiter anhaltenden Trend der Casual Games passen. Ende Februar hat nun Oxygen Games, ein Publisher aus England, mit dem „Powershot Pinball Constructor” für die DS Nachschub parat.

Dabei kommt es zwar auch darauf an, die Kugel so lange wie möglich im Spiel zu halten und dorthin auf dem Bildschirm zu schnippen, wo es die meisten Punkte gibt. Der sogenannte Table Builder ermöglicht aber auch, eigene Flipperautomaten zu entwerfen. Daran daddeln lässt sich in mehreren Modi - allein oder mit mehreren Spielern. Der „Powershot Pinball Constructor” soll für rund 30 Euro in den Läden stehen.