Berlin: Tausende protestieren gegen Vorratsdatenspeicherung

Berlin: Tausende protestieren gegen Vorratsdatenspeicherung

. Mit Sprechchören und selbst gebauten Kamera-Attrappen haben mehrere Tausend Menschen in der Berliner Innenstadt gegen eine Ausweitung der staatlichen Datenüberwachung protestiert.

Unter dem Motto „Freiheit statt Angst” zogen die Demonstranten am Samstagnachmittag vom Pariser Platz über die Straße Unter den Linden zum Alexanderplatz. Initiiert worden war die Protestaktion von einem Bündnis mehrerer Gruppen. Die Veranstalter sprachen von rund 5000 Teilnehmern.

Zwischenfälle gab es nach Angaben eines Polizeisprechers zunächst nicht. Der Aufzug sei „friedlich” verlaufen, sagte er.

Die Demonstranten forderten die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung und eine „überwachungsfreie Kommunikation”. Unter den Teilnehmern waren auch Vertreter von FDP und Grünen. Auf dem Alexanderplatz sollte es bis zum Abend ein Fest mit Musik, Aktionen und Rednern geben.