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Princeton/USA: Silizium-Chip filtert Krebszellen aus

Princeton/USA : Silizium-Chip filtert Krebszellen aus

Mit einem Silizium-Chip sollen sich Krebszellen ausfiltern lassen können. Sogar eine Sortierung der Zellen nach Größe soll mit den neuartigen Chips möglich sein.

Entwickelt hat diese sogenannten Wafer der US-amerikanische Forscher Robert Austin von der Princeton University mit seinem Team. Mit Hilfe der Chips könnte sich zukünftig das Problem lösen lassen, die seltenen Krebszellen, die zur Verbreitung der Tumoren im Körper zuständig sind, innerhalb einer Probe aufzuspüren.

Basis der neuen Entwicklung ist dasselbe Material, das auch für Computer-Chips zum Einsatz kommt. Aus Silizium lassen sich neben den Bauteilen für Rechner bereits seit Jahren „Bio-Chips” fertigen, mit deren Hilfe nach verschiedenen Stoffen in Probenmaterial gefahndet werden kann. Auf den neuartigen Krebsdetektoren befinden sich mikroskopisch kleine Strukturen, durch die Flüssigkeit mit darin enthaltenen Zellen fließen kann.

Innerhalb dieser winzigen „Röhren” können aufgrund physikalischer Effekte Partikel einer bestimmten Größe ausgefiltert werden. Auf diesem Wege wollen die Wissenschaftler die Krebszellen aufspüren können. Ihre Forschungsergebnisse haben sie jetzt im Magazin „New Scientist” veröffentlicht.