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Sicher bewegen im Internet: Was man unbedingt beachten sollte

Was man unbedingt beachten sollte : Sicher bewegen im Internet

Das digitale Zeitalter bietet heute viele Möglichkeiten. Egal ob man seine Einkäufe erledigen möchte, den nächsten Kinobesuch plant oder die aktuellen Schlagzeilen liest: Das Internet bietet mittlerweile nahezu alles.

Doch viele sind sich der Gefahren nicht bewusst, die durch Kriminelle im Netz drohen können. Dabei helfen schon einige Tipps, Schlupflöcher einfach und schnell zu beseitigen.

Sichere Passwörter anlegen

Nicht nur beim Online-Kauf und dem Bezahlen per Internetbanking sind Passwörter nötig. Auch in sozialen Medien, bei Streaming-Anbietern oder Kundenkonten sind Passwörter Teil der Anmeldung. Da kann schon mal eine stattliche Zahl an Passwörtern zusammenkommen. Leider sind viele Nutzer daher bequem, und verwenden für mehrere Konten dasselbe Passwort.

Ratsam ist das allerdings keineswegs, denn immer häufiger werden die Kundendatenbanken von Online-Anbietern gehackt. Die Kriminellen erbeuten dabei die Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern der Kunden. Wer nun mit denselben Zugangsdaten bei anderen Diensten angemeldet ist, ermöglicht es den Dieben, sich dort mit den eigenen Daten anzumelden.

Gerade bei Zahlungsdienstleistern kann das schnell ins Geld gehen. Wählen Sie daher für jeden Account ein eigenes unverwechselbares Passwort. Dabei sollten sie übrigens möglichst Abstand von zwar bequemen, aber leicht zu knackenden Kombinationen wie „1234“ oder „qwertz“ nehmen. Diese Art Passwörter werden zuallererst durchprobiert. Nutzen Sie stattdessen ein starkes Passwort aus Buchstaben und Zahlen, oder lassen Sie sich eines über die vielen kostenlosen Passwortgeneratoren automatisch erstellen.

Anti-Viren-Software

Auch sollte man spezielle Programme installieren, die alle einkommenden Dateien automatisch auf Schadprogramme überprüfen. Denn diese Viren oder Würmer genannten kleinen Programme sind nicht immer ersichtlich.

Oft verstecken sie sich in Dateianhängen, hinter Werbeanzeigen oder auch in Textdokumenten. Einmal versehentlich installiert, nehmen sie Kontakt mit ihrem Programmierer auf und suchen nach sensiblen Informationen. Durch die Einrichtung beispielsweise von spezieller Free Antivirus Software schützen Sie sich und Ihre Daten sehr einfach gegen diese Bedrohungen. Verdächtige Ein- und Ausgänge können so schnell erkannt werden, und der Computer wird laufend auf Gefahren untersucht.

Aktualisierungen nicht aufschieben

Viele sind genervt von den gelegentlich aufploppenden Aufforderungen der Programme, eine Aktualisierung vorzunehmen, und klicken diese schnell weg. Das sollte man jedoch möglichst vermeiden, und stattdessen einen festen Termin dafür anweisen, zum Beispiel wenn man gerade nichts am Computer zu tun hat. Denn diese Aktualisierungen enthalten oft wichtige Informationen, um erkannte Sicherheitslücken zu schließen.

Kinderschutz aktivieren

Das Internet hält viele großartige Möglichkeiten, leider aber auch viel Unappetitliches bereit. Sollten Ihre Kinder also eventuell Zugang zum Netz haben, sollten Sie den Kinderschutz in Ihrem Browser oder Betriebssystem aktivieren. Nicht kindgerechte und von Ihnen ausgesuchte Webseiten können dann nicht besucht werden. Damit werden auch gleichzeitig unabsichtliche Käufe durch den noch unerfahrenen Nachwuchs verhindert.

Vorsicht bei verdächtigen E-Mails

Auch hinter vermeintlich harmlosen E-Mails können sich böse Absichten verbergen. Wem ein unerwarteter Geldsegen versprochen wird oder ein vor Rechtschreibfehlern strotzendes Hilfeersuchen eines Bekannten erreicht, der sollte stutzig werden. Hierdurch sollen oft Zahlungen an unbekannte Konten veranlasst werden. Auch erhoffen sich die Betrüger oft die Öffnung eines E-Mail-Anhangs.

Wer das Dokument anklickt, und sei es aus reiner Neugier, der läuft Gefahr sich ein Schadprogramm herunterzuladen. Vor diesen bieten die Antivirenprogramme zwar einen gewissen Schutz. Wenn man die Augen offenhält und verdächtige E-Mails sofort ohne Umschweife löscht, der ist jedoch auf der sicheren Seite.

Verdächtige Seiten meiden

Nicht zuletzt sollten auch Webseiten auf ihre Vertrauenswürdigkeit hin geprüft werden. Manchmal verwenden Betrüger gefälschte Webseiten, um ahnungslose Kunden etwa auf nachgemachte Online-Shops zu locken. Achten Sie daher auf die oben im Browser angegebene genaue Adresse. Stimmt diese nicht mit dem Namen des originalen Anbieters überein, sollte die Seite gar nicht erst besucht werden.