Schleiden: Netrace-Siegesfeier: Ein besonderer Tag für zehn besondere Teams

Schleiden: Netrace-Siegesfeier: Ein besonderer Tag für zehn besondere Teams

Wir haben die Netrace-Siegerteams an Orte geführt wie den Tagebau Inden, das Aachener Zeitungsmuseum, das DasDa-Theater und das Energeticon Alsdorf. Mal ging es um Energie, mal um Wissenschaft, mal um Medien. Diesmal ging es um Geschichte: Auf Burg Vogelsang wurden jetzt die zehn besten Teams geehrt — und endlich durften sie erfahren, auf welchem Platz sie gelandet waren.

Die Spannung bis zur buchstäblich letzten Minute hat Tradition beim größten regionalen Schülerwettbewerb im Internet. Eine neun Jahre lange Tradition: 2007 ging das erste Netrace an den Start — eine „fast schon historisch“ lange Laufzeit für ein Internetprojekt, wie Andreas Schneider hervorhob, der Geschäftsführer des Netrace-Sponsors NetAachen.

Die besten zehn von mehr als 200 Schülerteams: Ob Platz 1 oder 10 — jeder der zur Siegesfeier eingeladenen Schüler ist ein Sieger. Für die Teams gab es Schecks zwischen 250 und 1000 Euro, für die Schulen gerahmte Ehrenurkunden und für jeden Teilnehmer ein Zertifikat.

Einzigartige Geschichte

Die Sieger: Gewonnen hat in diesem Jahr das Team Profi 9/10 von der Anne-Frank-Gesamtschule Düren mit Lehrerin Rike Enßlin (links). NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider (rechts) gratulierte und überreichte den Gewinn, einen Scheck über 1000 Euro.

Im denkmalgeschützten Saal des einstigen belgischen Truppenkinos zeichneten er und die Moderatorin der Veranstaltung, unsere Redakteurin Laura Beemelmanns, die Siegerteams aus. Zuvor hatten sie auf einer geführten Tour mit sachkundigen Referenten das Gelände mit seiner einzigartigen Geschichte erkundet.

Die Netrace-Macher: Andreas Schneider (rechts), Geschäftsführer des Netrace-Sponsors NetAachen, im Gespräch mit Wilhelm Maassen vom medienpädagogischen Institut Promedia Maassen und der Moderatorin, unserer Redakteurin Laura Beemelmans.

Platz 1 geht in diesem Jahr nach Düren: Profi 9/10 heißt die erfolgreiche Truppe von der Anne-Frank-Gesamtschule Düren mit Lehrerin Rike Enßlin. Für sie gab es einen Scheck über 1000 Euro.

Interview: Moderatorin Laura Beemelmanns (links) präsentierte die zehn Netrace-Siegerteams auf der Bühne.

Nur knapp geschlagen geben musste sich eines der erfolgreichsten Teams in der Netrace-Geschichte überhaupt: die Spürnasen vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen. Immerhin können die langjährigen Netrace-Teilnehmer mit Lehrerin Cordula Williams nicht nur mit einer weiteren Urkunde für den Schulflur nach Hause fahren, sondern auch mit 750 Euro.

Gastgeber: Begrüßt wurden die aus der ganzen Region angereisten Netracer von Vogelsang-Geschäftsführer Albert Moritz.

Applaus für das elfte Team

Kompetent erklärt: In fünf Gruppen eingeteilt, wurden die Netracer über das Gelände geführt. Die Vogelsang-Referenten zeigten auf großformatigen Fotos, wie das Gelände einst geplant war und später aussah.

Ebensoviel erhielten die Gewinner der Bronzemedaille, das Team KGH-Community vom Kreisgymnasium Heinsberg. „Wir hätten nie gedacht, dass wir Dritte werden“, freute einer der Schüler. Die Teams Snowden von der Realschule Herzogenrath und TurboFurbo: The Next Generation vom Gymnasium Zitadelle aus Jülich gingen mit jeweils 500 Euro nach Hause.

Baustelle: Im futuristischen neuen Besucherzentrum soll die Geschichte von Vogelsang ebenso präsentiert werden wie die Gegenwart.

Auf den Plätzen 6 bis 10 folgen die Netzwerker von der LVR-Gutenberg-Schule Stolberg, das Polygon-Lasso-Werkzeug von der Realschule Linnich, The Originals von der Realschule des Schulverbandes Gangelt, Guacamole vom St.-Ursula-Gymnasium Aachen und die Motivianer von der Bischöflichen Marienschule Aachen. Für sie gab es je einen Scheck über 250 Euro.

Stärkung: Nach dem Gang über das ausgedehnte Gelände hatten sich die Teilnehmer ihr Mittagessen absolut verdient.

Applaus bekam auch ein elftes Team: das der Netrace-Organisatoren vom medienpädagogischen Institut Promedia Maassen aus Alsdorf. Was genau beim kommenden Netrace zum „Zehnjährigen“ auf dem Programm steht, ist zwar noch offen. Eines versprach Geschäftsführer Wilhelm Maassen aber schon jetzt: „Die Themen gehen uns definitiv nicht aus.“

Pausenkunst: Die legendäre Kreativität der Netracer zeigte sich auch bei der Nahrungsaufnahme in der Mittagspause.