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Metzingen: Im Internet nicht zu offenherzig sein

Metzingen : Im Internet nicht zu offenherzig sein

Sich selbst im Internet zu präsentieren, ist ein weit verbreitetes Hobby. Wenn allerdings ein potenzieller Arbeitgeber im Netz auf unangenehme Details eines Bewerbers stößt, kann das die Jobaussichten gründlich trüben.

„Viele Personalchefs verwenden heute spezielle Personensuchmaschinen, um sich einen ersten Eindruck vom Bewerber zu verschaffen”, sagt Thor Alexander, Internet-Experte und Autor des Buches „Elektronischer Knigge”. „Man sollte deshalb darauf achten, sich im Internet nicht zu offenherzig zu präsentieren.”

Es sei wichtig, von Anfang an auf sein Internetprofil zu achten. Fotos von ausgelassenen Partys könnten den Ruf genauso ruinieren wie unflätige Foreneinträge. „Gerade in Internet-Foren sollte man sich daher immer unter Pseudonym anmelden”, rät der Experte. Und Dinge, die unter gar keinen Umständen an die Öffentlichkeit gelangen sollten, solle man erst gar nicht über das Internet kommunizieren. Thor Alexander: „Auch ein E-Mail-Text landet schnell mal in einem Forum oder auf einer Homepage.”

Stoße man bei der Suche nach dem eigenen Namen auf ungünstige Einträge, sollte man sich direkt an den Seitenbetreiber wenden. Dieser könne die betreffenden Bilder oder Einträge von seiner Seite entfernen.

„In besonders schweren Fällen kann man auch Profis damit beauftragen, das eigene Internetprofil zu verschönern”, sagt Thor Alexander. Diese sorgten dann dafür, dass positive Informationen über die Person in Suchmaschinen an erster Stelle auftauchten. „Negative Schlagzeilen rücken so nach hinten, wo sie überlesen werden. Denn die meisten Leute schauen sich nur die ersten 10 bis 20 Einträge an.”