Hamburg: Fotopapier muss zur Tinte passen

Hamburg: Fotopapier muss zur Tinte passen

Fotopapier ist nicht gleich Fotopapier. Damit der Bilderdruck gelingt, sollten Hobbyfotografen zunächst schauen, welche Tinte ihr Gerät verwendet

Handelt es sich um Farbstofftinte, können sowohl mit mikroporösem Papier als auch mit Papier, das eine aufquellende Beschichtung besitzt, gute Ergebnisse erzielt werden. Das berichtet die in Hamburg erscheinende Zeitschrift „Computer Bild” (13/2010).

Arbeitet der Drucker hingegen mit Pigmenttinte wie Kodak-Geräte, die meisten Modelle von Epson und wenige HP-Drucker, sei allein mikroporöses Papier der ideale Druckgrund. Oft ist die Papierart auf der Packung zwar nicht angegeben. Aufdrucke wie „schnell trocknend” oder „instant dry” weisen aber mit großer Wahrscheinlichkeit auf mikroporöses Papier hin.

Angaben wie „gestrichen”, „glossy”, „semi-glossy” oder „matte” kennzeichnen die Beschaffenheit der Papieroberfläche. Sie bestimmt, wie das Bild auf den Betrachter wirkt. Gestrichenes Papier ist glatter als normales Kopierpapier und glänzt etwas. Wie bei herkömmlichen Abzügen steht „glossy” für glänzend und „matte” für matt. „Semi-Glossy” liegt dazwischen.

Beim Einlegen von Spezial-Fotopapier in den Drucker sollten Hobbyfotografen auf die richtige Lage achten, damit auch wirklich die beschichtete Papierseite bedruckt wird. Damit nicht zu viel oder zu wenig Tinte aufs Papier kommt, sollte stets auch die verwendete Papierart in der Druckersoftware eingestellt werden.

Mehr von Aachener Zeitung