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E-Mail-Marketing in Krisenzeiten: Haben sich Newsletter während der Pandemie verändert?

E-Mail-Marketing in Krisenzeiten : Haben sich Newsletter während der Pandemie verändert?

Die Anzahl der Nutzer von E-Mails steigt seit 2002 stetig an und der Trend geht weiter aufwärts. Nach den Auswertungen von GMX und Web.de zu beurteilen, wurden seit Beginn der Pandemie circa 40 Prozent mehr E-Mails versendet.

Gut ein Drittel davon waren kommerziellen Ursprungs. Aber was bedeutet das nun für den Versand von Newslettern?

Wie Unternehmen reagieren

Sicher ist, dass Unternehmen schnell auf die neue und plötzliche Situation reagieren mussten, um weiterhin im Geschäft zu bleiben. Viele Unternehmen haben über Hygienemaßnahmen und geänderte Öffnungszeiten informiert, andere wiederum haben wertvolle Tipps versendet, wie ihre Empfänger sicher durch die Krise kommen.

Während die Werbung für Onlineshops & Lieferservices in die Höhe schoss, wurde es in anderen Bereichen, die sonst regelmäßig Newsletter verschickten, sehr still. Wichtig war es, sich der Situation entsprechend zu verhalten und auch bereits langfristig geplante Kampagnen inhaltlich anzupassen, um die Kunden am richtigen Standpunkt abzuholen.

Alles andere wäre unternehmensschädigend. So zum Beispiel macht der Versand von Reiseangeboten, wenn gerade allgemeine Reiseverbote ausgesprochen wurden, wenig Sinn. Im Marketing, so auch beim Versenden von Newslettern, dreht sich alles um die Bedürfnisse der Verbraucher, welche sich in diesem Fall rasant gewandelt hatten. Unternehmen mussten dies schnell erkennen & dementsprechend kommunizieren.

Was Kunden erwarten

Da die üblichen Beschaffungswege vorübergehend versperrt waren, verlagerte sich die Nachfrage vorwiegend auf online erhältliche, sowie essenzielle Güter. Der Onlinehandel ist ohne Zweifel seit dem Lockdown gestiegen, dies belegen auch die Daten des Statistischen Bundesamtes. Der Konsum fand nun von zu Hause aus statt – ebenso die Informationsbeschaffung. Die grundlegenden Anforderungen an einen Newsletter haben sich kaum geändert. Die Empfänger erwarten nach wie vor die richtige Information zur richtigen Zeit. Welches Unternehmen diesen Grundsatz bereits verfolgt, punktet auch in Krisenzeiten. In diesem Fall bot die Situation z.B. die perfekte Vorlage, um für den eigenen Onlineshop oder Lieferservice zu werben. Wer sich der Situation nicht anpasst, wird von den Kunden entweder wenig bis gar nicht oder sogar negativ wahrgenommen.

Zusammenfassend ist es unabdingbar im E-Mail-Marketing eine langfristige Strategie zu besitzen und sich dennoch flexibel an äußeren Umständen zu orientieren. Seien es nun saisonale Veränderungen oder besonders unerwartete und einschlägige Ereignisse wie eine Pandemie. Die E-Mail ist ein sehr schnelllebiges Werbemittel und kann z.B. im Gegensatz zu Plakatwerbung schnell angepasst werden. Für Unternehmen, die bisher kein E-Mail-Marketing betrieben haben, wäre jetzt der passe