Berlin: Drucker in Privathaushalten sind keine Gesundheitsgefahr

Berlin: Drucker in Privathaushalten sind keine Gesundheitsgefahr

Druckern wird nachgesagt, feinste Partikel an die Atemluft abzugeben und dadurch empfindliche Menschen möglicherweise zu gefährden. Doch Geräte in Privathaushalten stellen laut Bundesregierung keine erkennbare Gesundheitsgefahr dar.

Zudem seien die Emissionen einzelner Drucker zu gering, um daraus eine allgemeine Gefährdung für Kinder und Schwangere abzuleiten. Dies besagt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen über die Emissionen aus Laserdruckern und Kopiergeräten. In Büros, in denen mehrere Drucker und Kopiergeräte betrieben werden, ist die Belastung der Atemluft demnach ebenfalls gering.

Beim Drucken mit Laserdruckern wurden laut Untersuchungen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und des Bundesumweltamtes (UBA) teilweise Freisetzungen von Partikeln festgestellt. Doch deren Konzentration ist gemäß der Bundesregierung geringer als die Belastung der Außenluft mit Partikeln. Es habe keine Belege für eine erhöhte Partikelkonzentration durch Tonerpulver gegeben.

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