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Hamburg: Defragmentierung bei Vista laut Test besser als bei XP

Hamburg : Defragmentierung bei Vista laut Test besser als bei XP

Für das Defragmentieren der Festplatte kommen Besitzer eines Windows-Vista-PCs mit der entsprechenden Funktion des Betriebssystems aus. Bei Rechnern mit Windows XP lohnt sich dagegen die Anschaffung einer speziellen Software.

Das geht aus einem Test von „Computer Bild” (Ausgabe 5/2008) hervor. Die in Hamburg erscheinende Zeitschrift hatte neben der Vista- und der XP- Fragmentierung jeweils auch fünf Programme unter die Lupe genommen.

Die Festplatte hin und wieder zu defragmentieren ist nötig, damit der Rechner nicht immer langsamer wird. Das liegt daran, dass Windows Dateien in mehreren Fragmenten „quer über die Festplatte” speichert. Und je voller die Platte, desto länger dauert es, bis die Fragmente zusammengesucht sind.

Im Test benötigte die Vista-Defragmentierung für eine 40 Gigabyte (GB) große Festplatte zwei Stunden. Danach war ein „beachtlicher Leistungsgewinn” festzustellen. Der PC kopierte zum Beispiel große Dateien doppelt so schnell wie vorher. Die am besten bewertete Software - „O&O Defrag 10 Professional Edition” für knapp 50 Euro - brauchte stolze 33 Stunden. Und die Temposteigerungen hielten sich, abgesehen vom Laden großer Bilddateien und dem Start von Vista, in Grenzen.

Die Defragmentierungs-Funktion von Windows XP präsentierte sich im Test zwar blitzschnell: Nach nur einer Stunde war sie mit der 40-GB-Festplatte fertig. Der Rechner war danach aber fast so langsam wie zuvor. Daher landete die XP-Funktion im Testfeld auf dem vorletzten Platz. Den ersten belegte das XP-Programm von „O & O”, gefolgt vom kostenlosen „Jk Defrag 3.16”. Diese unter http://www.kessels.com/jkdefrag erhältliche Software sei zwar kompliziert zu installieren, bringe aber eine deutliche Temposteigerung.