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Ulm/Berlin: Das richtige Filmformat für die Reise: Software hilft beim Umwandeln

Ulm/Berlin : Das richtige Filmformat für die Reise: Software hilft beim Umwandeln

Die technischen Voraussetzungen sind gegeben: Dank ausreichender Akku-Kapazitäten, größerem Speicher und besserem Display lassen sich Filme auch auf mobilen Endgeräten ansehen.

Dennoch stehen Anwender oft vor einem Problem, wenn sie Videos nicht nur zu Hause am Rechner oder Fernseher anschauen möchten, sondern auch mal unterwegs auf dem iPod oder einem PDA genießen wollen: Nicht jedes Dateiformat lässt sich mit jedem Gerät abspielen. In solchen Fällen braucht es eine Software, die den Film vorher ins passende Format umwandelt.

Mit dem Programm „Formatwandler 360” von S.A.D. lässt sich fast alles ins gewünschte Format bringen - egal, ob es sich um den selbst gedrehten Film oder ein Hörbuch handelt. Audiodateien zum Beispiel lassen sich in MP3, AAC, WMA oder Ogg umwandeln. Der Nutzer muss zunächst entscheiden, welches Format es sein soll, anschließend wählt er die umzuwandelnen Dateien sowie das Ausgabegerät aus, auf dem die Datei später abgespielt werden soll.

Dazu hält das Programm eine stattliche Liste von Ausgabegeräten bereit, die von iPod und iPhone über die Nintendo DS, Playstation Portable, TomTom-Navigationsgeräte bis hin zu Palm- und Windows Mobile-Handhelds reicht. Bei größeren Filmdateien ist allerdings etwas Geduld gefordert, bis sie in das gewünschte Format umgewandelt worden sind. Der Preis für die Software beträgt knapp 50 Euro.

Ein Programm für Cineasten ist „Filme auf DVD 7” von Magix in Berlin. Es kommt nicht nur mit neuen Aufnahmen zurecht, sondern ist auch bei der Archivierung alter Filme vom Camcorder oder den noch vorhandenen VHS-Kassetten behilflich. Egal, ob die Filme digital oder analog vorliegen, sie lassen sich zur Archivierung auf DVD brennen.

Selbst erstellte Filme, beispielsweise von Familienfeiern oder Urlauben, lassen sich in dem übersichtlichen Bearbeitungsmenü von „Filme auf DVD 7” in wenigen Arbeitsschritten schneiden und mit Musik oder anderen Klängen unterlegen. Hier finden sich auch viele Vorlagen, um einen Titel oder Vorspann einzufügen. Mit dem in das Programm integrierten Online-Service-Angebot lassen sich die Bilder und Filme nach der Registrierung als Online-Album, Podcast oder auf der eigenen Website veröffentlichen. Das Programm kostet rund 40 Euro.

Wer seine Filme so umwandeln möchte, dass sie auf Nintendos Spielekonsole Wii abgespielt werden können, kann zum Beispiel zur Software „Filme auf Wii” von bhv in Kaarst (Nordrhein-Westfalen) greifen. Auch hier besteht die Möglichkeit, die vorhandenen Filme zu schneiden und zu bearbeiten. Dabei können verschiedene Tonspuren ausgewählt werden. Das Programm unterstützt Filme unter anderem in den Formaten DVD, SVCD, VCO, DivX, AVI und WMV.

„Filme auf Wii” speichert dabei den Film nach der Umwandlung auf eine SD-Card. Die Dateigröße wird automatisch an den vorhandenen Speicherplatz auf der Karte angepasst. Falls nur kleinere Karten vorhanden sind, wird der Film in mehrere Einzelteile zerlegt. Die von dem Programm umgewandelten Filme lassen sich über den Fotokanal der Wii anschauen. Die Software ist für knapp 20 Euro im Handel erhältlich.

Wer einen Satellitenreceiver mit Festplatte besitzt und von dort Filme zur Datensicherung brennen möchte, hat oft ein großes Problem: Die Daten sind in der Regel für den DVD-Brenner nicht lesbar. Die Software „DVR-Studio Pro” von Haenlein Software in Eppstein (Hessen) ist in der Lage, die Festplatte des Sat-Receivers direkt auszulesen.

Besonders übersichtlich ist hier der Bearbeitungsbereich. Mit wenigen Mausklicks lassen sich bildgenau die Schnittpunkte bei der Nachbearbeitung der Filme festlegen. Fast 200 Receiver werden von der Software unterstützt. Sie ist nicht im Handel erhältlich, sondern muss von der Homepage der Firma (http://www.haenlein-software.com) heruntergeladen werden. Das Programm kostet 75 Euro. Es wird jedoch auch eine vollständige 30-Tage-Demo-Version angeboten.