Hamburg: Billig-Notebooks sind für aufwendige Spiele ungeeignet

Hamburg: Billig-Notebooks sind für aufwendige Spiele ungeeignet

Potentielle Notebook-Käufer können schon in der unteren Preisklasse ein für sie passendes Geräte finden, wenn sie bereit sind, Abstriche bei der Nutzung hinzunehmen.

Einsteigermodelle gibt es für rund 400 Euro. Notebooks der Oberklasse kosten dagegen etwa doppelt so viel, Notebooks für umfangreichere Spiele oft das Dreifache. Dafür sind die teureren Geräte mit besserer Hardware ausgestattet, etwa einem schnelleren Prozessor oder einer eigenständigen Grafikkarte.

Die Fachzeitschrift „Computerbild” hat sieben Einsteigermodelle getestet und kommt zu dem Ergebnis, dass sich günstige Geräte wegen ihrer schwächeren Leistungsfähigkeit nur für einfache Spiele eignen. (Heft 5/2012)

Für Büroprogramme und den Internetzugriff seien die preisgünstigen Modelle aber gut zu gebrauchen, meinen die Fachredakteure der „Computerbild”. So erreichten die getesteten Geräte mit einem Zweikern-Pentium-Prozessor von Intel die Note „gut” für die Verwendung von Büroprogrammen.

Auch komplexere Aufgaben wie Video-Umrechnungen schafften sie laut „Computerbild” in befriedigendem Tempo. Geräte von Acer, Samsung, Toshiba und das Asus X53BR, die mit Prozessoren von AMD ausgestattet waren, seien dagegen spürbar langsamer geworden.

Abzüge für zwei Asus-Modelle gab es für kleinere Festplatten mit nur 298 Gigabyte. Eine größere Musik- oder Filmsammlung wäre auf diesen Geräten nicht möglich. Mit einem DVD-Brenner sowie mindestens zwei USB-Anschlüssen waren alle Geräte ausgestattet. Testsieger wurde das Notebook Asus X54C für rund 387 Euro mit einem Gesamtergebnis „befriedigend”. Der Rechner hat den Testern zufolge eine schnelle USB-3.0-Buchse, arbeitet vergleichsweise schnell und ist mit entspiegeltem Display ausgestattet. Die Akkulaufzeit sei mit zwei Stunden allerdings extrem knapp, urteilen die Tester.

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