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Berlin: Auch große Flachbildmonitore werden erschwinglich

Berlin : Auch große Flachbildmonitore werden erschwinglich

Röhrenbildschirme verabschieden sich allmählich aus den Kaufregalen der Computer- oder Fernsehabteilung. Die Zukunft gehört den Flachbildschirmen.

Für den Bereich PC nahmen die Redakteure der Zeitschrift „test” (Ausgabe 2/2008) der Stiftung Warentest 18 Modelle unter die Lupe. Einige gab es schon ab 200 Euro, allerdings schwinde mit den niedrigen Preisen auch oft die Qualität, teilt die Zeitschrift mit.

Der beste Flachbildschirm in dem Test kostet rund 300 Euro. So hoch war der Preis auch für den Sieger aus dem letzten Test im Jahr 2006, damals allerdings mit erheblich kleinerem Bildschirm. Was heutzutage auf deutsche Schreibtische komme, habe mit 56 Zentimetern Bildschirmdiagonale schon die Dimensionen eines Wohnzimmerfernsehers, schreiben die „test”-Redakteure.

Das günstigste geprüfte Modell kostet 207 Euro, kommt von LG und hat eine Bildschirmdiagonale von 48 Zentimetern. Dell stellt mit 440 Euro inklusive Versandkosten den teuersten Prüfkandidaten, einen Monitor mit 56-Zentimeter-Diagonale. Unabhängig von Größe und Preis liegen die Ergebnisse den Angaben zufolge im gesamten Testfeld recht nah beieinander.

Zwar bekam der Asus VW222U als einziger Monitor im Gesamturteil ein „Gut”, dennoch hebe er sich kaum von den anderen Modellen in diesem Preissegment ab. Die Bildqualität erwies sich überwiegend als gut bis befriedigend. Die Reaktionszeiten der Displays dagegen enttäuschten. Wer häufig schnelle Autorennen oder Vergleichbares spiele, brauche einen Monitor mit niedrigen Bildaufbauzeiten. Diesbezüglich würden Actionspieler bei den getesteten Modellen „nicht froh”, betonten die Experten.