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Hamburg: Anwalt oder Fußballstar: Neue Spiele für die mobilen Konsolen

Hamburg : Anwalt oder Fußballstar: Neue Spiele für die mobilen Konsolen

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz: Stellt sich ein Spielheld als tauglich oder gar als massentauglich heraus, darf er zurückkommen - sei es auf eine andere Konsole oder mit einem neuen Titel. Das gilt nicht nur für Dauerbrenner wie Mario oder Lara Croft, sondern auch für den jungen Anwalt Phoenix Wright.

Ihn bittet Capcom nun zum zweiten Mal auf Nintendos DS. Und Fußball ist sowieso auch als Videospiel ein Dauerbrenner. Beim Abenteuer- und Denkspiel „Justice For All” stellt sich Phoenix Wright zunächst alles andere als souverän an: Er soll die Polizistin Maggey Byrde verteidigen, die angeblich ihren Geliebten umgebracht hat.

Doch zunächst weiß er nicht einmal, wer er selbst ist und kann sich auch nicht an seine Mandantin erinnern. Es gibt also viel zu tun für den Spieler, schließlich hat er mit Phoenix Wright nicht nur diesen, sondern insgesamt vier Fälle zu lösen. Das funktioniert wie bei Teil eins des Spiels: Der Spieler muss den Zeugen genau zuhören und die Gerichtsakte, die sich mit Beweisstücken füllt, als Waffe im Kampf für die Gerechtigkeit einsetzen.

Zu den neuen Features gehört ein „Lebensbalken”, der Phoenix´ Ansehen und seine Chancen, den Fall zu lösen, darstellt - und der nie zu kurz werden darf. „Phoenix Wright - Justice For All” ist für rund 40 Euro erhältlich. Nicht im Kampf für die Gerechtigkeit, sondern gegen Hasen lässt Ubisoft seinen Helden Rayman erstmals auch über die DS toben.

Besitzer der Konsole Wii kennen das jetzt umgesetzte Spiel „Rayman Raving Rabbids” möglicherweise schon. Die bösartigen Karnickel streben dabei nicht weniger als die Weltherrschaft an. Rayman muss sie rennender-, hüpfender- und kämpfenderweise daran hindern. Ziel ist es, ihn bis zum Obermotz der Langohren, dem Rabble-Droiden, zu bringen. Damit ihm nicht schon die gewöhnlichen Hasen oder ihre Helfer, die Hasenfischkreaturen, den Garaus machen, müssen möglichst viele Geschenke sowie Gegenstände gesammelt werden, die neue Kräfte und Macht verleihen.

Das alles mag sich martialisch anhören, ist es aber nicht. Daher dürfen schon Sechsjährige „Rayman Raving Rabbids” spielen. Das Spiel kostet rund 40 Euro. Ohne Altersbeschränkung freigegeben sind die „Flipper Critters” von Flashpoint für Nintendos DS. Denn die Critters haben nichts mit den gleichnamigen Monstern aus den achtziger Jahren zu tun, die es bis heute hin und wieder im TV-Nachtprogramm zu sehen gibt.

Vielmehr sind Tiger und Monkey und ihre Kumpanen freundliche kleine Kreaturen - und „Flipper” bedeutet für den Spieler tatsächlich, aufzupassen, dass die Kugeln im Spiel bleiben. Die Rahmenhandlung mag ein wenig undurchsichtig sein, dreht sie sich doch etwa um Bull, den „Anführer von Ylwitch”, der mit einer Erkältung im Bett liegt, und zu dem Tiger und Monkey vordringen müssen. Wer sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen lässt, findet in „Flipper Critters” eine fantasievolle und bunte Flippersimulation mit jeder Menge Effekte. Das Spiel steht für knapp 40 Euro in den Läden.

Mit „Uefa Champions League 2006 - 2007” legt Electronic Arts das offizielle Videospiel zur europäischen Königsklasse des Fußballs vor - auch für die Playstation Portable (PSP). Der Spieler sucht sich seine Mannschaft aus einer der europäischen Spitzenligen aus und führt sie durch verschiedene Spielmodi. Dazu gehört etwa „Das Triple”, in dem Aufgaben in verschiedenen Wettbewerben erledigt werden müssen. Oder er meldet sich nur für die Teilnahme an der Champion League. „Uefa Champions League 2006 - 2007” besitzt auch einen Missions-Modus: Hier geht es zum Beispiel darum, dem FC Porto zehn Minuten vor Schluss noch zum wichtigen Tor zu verhelfen, um wenigstens die Verlängerung zu erreichen. Oder Werder Bremen versucht, den wichtigen Auswärtstreffer gegen den AC Mailand zu markieren. Langweilig wird es mit diesem Spiel so schnell nicht.

Dazu gibt es zu viele Spielvarianten. Auch die Steuerungsmöglichkeiten und die daraus resultierende Zahl an Spielerbewegungen ist umfangreich. Der Titel kostet für die PSP rund 40 Euro. Gib´ Schub Rakete - nach diesem Motto sollte der Spieler in „Asphalt: Urban GT” von Ubisoft handeln. Denn es geht ums Tempo: Mit seinem Auto oder Motorrad kann der Spieler an 61 Meisterschaften, die jeweils aus mehreren Rennen bestehen, teilnehmen. Je besser er sich platziert, desto mehr Geld gibt es fürs Tuning oder für neue Ausrüstung, mit der es dann noch zügiger zur Sache geht. Wer schnell unterwegs ist, fährt allerdings nicht ungefährlich - und das mag die Polizei gar nicht, die den Sünder sogar mit Hilfe von Hubschraubern zu stoppen versucht. Das Spiel kostet für die PSP rund 27 Euro.