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5 Tipps, wie Sie VPN für Chrome effektiver verwenden​

5 Tipps : VPN für Chrome effektiver verwenden

Die Installation eines VPN Clients ist der erste Schritt auf dem Weg zu mehr Cybersicherheit. Das Programm erschafft einen sicheren Tunnel, durch den alle Daten geschickt werden, wenn das Gerät mit dem Internet verbunden ist.

Unbefugte können so nicht einfach auf diese privaten Informationen zugreifen und auch die IP-Adresse des Nutzers wird verschlüsselt.
Cybersecurity ist ein Thema, das in letzter Zeit immer stärker an Brisanz gewinnt - das liegt vor allem daran, dass sich die Attacken häufen.

Um dem nicht schutzlos ausgesetzt zu sein, greifen immer mehr Nutzer auf Sicherheitsvorkehrungen zurück. Ein Chrome VPN ist eine Erweiterung für den Browser, die Nutzer beim Surfen im Internet schützt. Mit unseren fünf Tipps verwenden Sie ein VPN Add-on für Chrome so effektiv wie möglich.

1. Geoblocking umgehen

Ein VPN bewirkt, dass die IP-Adresse einer Nutzers verschleiert wird. Das sorgt nicht nur für eine erhöhte Sicherheit bei der Nutzung des Internets, sondern macht außerdem die Bestimmung des echten Standorts unmöglich. Nutzer können also auch vorgeben, dass sie sich gerade ganz woanders befinden. So können sogenannten Geosperren umgangen werden. Inhalte die zum Beispiel in einer bestimmten Region gesperrt sind, können so trotzdem aufgerufen werden.

2. Bessere Suchergebnisse

Wer seinen Chrome Browser für Internetsuchen nutzt, kann diesen Prozess mithilfe einer VPN-Erweiterung effizienter gestalten. Dabei werden IP-Adresse und Standort des Nutzers nicht freigegeben - es sind also auch weltweite Suchergebnisse möglich. Nutzer haben zudem die Option, selbst einen beliebigen Standort auszuwählen. Selbst wenn sie in Deutschland sind, können sie sich also beispielsweise für einen Standort in den USA entscheiden und dementsprechend auf diese Region angepasste Ergebnisse bei der Google-Suche erhalten.

Die Änderung des Standorts kann des Weiteren in besseren Angeboten resultieren. So werden oft höhere Preise für Besucher aus anderen Ländern angewandt, während die „Locals“ von günstigeren Preisen profitieren. Das kennt man besonders oft von Flügen oder ähnlichen Dienstleistungen. Wer nach Flügen sucht, sollte deshalb immer beispielsweise den Chrome-Browser mit der VPN-Erweiterung verwenden.

3. Punktgenaue Anwendung

Eine VPN-Erweiterung für den Browser kommt nur dann zum Einsatz, wenn auch über diesen Browser gesurft wird. Nutzt man zum Beispiel zum Versenden von E-Mails Outlook oder ein ähnliches Programm, läuft dies nicht über das Chrome VPN. Das kann gewisse Vorteile haben: So kann dies etwa hilfreich sein, weil manche E-Mail-Dienste wie Outlook wechselnde IP-Adressen - wie bei einem VPN - als alarmierend einstufen. Im Extremfall kann das dazu führen, dass das Konto gesperrt wird oder einfach, dass man jedes Mal erneut bestätigen muss, dass der Account nicht gehackt wurde. In dem Fall kann es also manchmal besser sein, kein VPN zu verwenden - bzw. eben manuell entscheiden, wann man dies nutzen möchten.

4. Auf Flexibilität achten

Auf der Suche nach einem Chrome VPN sollte man darauf achten, für welche anderen Geräte und Betriebssysteme das VPN angeboten wird. Auch wer plant, den VPN Client lediglich als Browsererweiterung zu installieren: Bei einem Unternehmen mit einem breiter gefächerten Angebot hat man auch im Nachhinein noch die Wahl, den Client doch noch zusätzlich auf dem iPhone oder einem beliebigen anderen Gerät zu installieren.

5. Kostenlos testen

Während komplett kostenfreie VPN Clients nur in den seltensten Fällen empfehlenswert sind, sind es die mit kostenlosen Testversionen dafür in der Regel umso mehr. Das ermöglicht es Nutzern, die Browsererweiterung zuerst einmal auszutesten. Sie können so innerhalb eines beschränkten Zeitraums sehen, ob das Programm alle wichtigen Funktionen mitbringt und gut auf dem eigenen Gerät läuft. Erst nach der Testphase muss die Entscheidung für oder gegen das VPN fallen.