Die Region Mons — Charme trifft Kultur, wie man es nur in der Wallonie findet

Die Region Mons: Charme trifft Kultur, wie man es nur in der Wallonie findet

Seit Mons 2015 als europäische Kulturhauptstadt im Rampenlicht stand, hat sich die Stadt neu definiert. Ihre alten und neuen Kulturinstitutionen kann man jetzt auf der Biennale von September 2018 bis Juni 2019 erleben. Auf dem Programm: die Ausstellung Niki de Saint-Phalle, Künstler aus nah und fern, internationale Veranstaltungen, Feste in den Stadtvierteln, gastronomische Events…

Einzigartige Architektur

Mons ist in den letzten Jahren bestrebt gewesen, seine prächtige Architektur mit modernsten Infrastrukturen in Einklang zu bringen. Eine gelungene Metamorphose vor allem im Hinblick darauf, dass Mons eine relativ kleine Stadt mit gerade einmal gut 100.000 Einwohnern ist. Ein lohnenswertes Reiseziel voller Kunst und Historie und eine Augenweide wie die Grand-Place, einer der schönsten Marktplätze Belgiens. Die Stadt verfügt über eine Reihe sehenswerter Museen wie die Artothèque, das Maison Losseau, das BAM (Museum der Schönen Künste), das Mundaneum, das Mons Memorial Museum, das Museum Doudou, das Museum François Duesberg und das regionale Museum der Naturwissenschaften. Unübertroffen in ihrer Ausstrahlung sind der barocke Belfried und die wunderschöne Stiftskirche Sainte-Waudru, die historischen Wahrzeichen der Stadt.

Das Umland von Mons, ein Freizeitparadies voller Attraktionen

Zu den großen Attraktionen zählen hier die historische Bergbaustätte Grand-Hornu, Weltkulturerbe der UNESCO und ein Ort für Design und zeitgenössische Kunst. Das Château de Boussu mit romantischem englischem Park und einem Museum gehört zum außergewöhnlichen Kulturerbe der Wallonie. Der Pass in Frameries, ein wissenschaftlicher Abenteuerpark, zieht Groß und Klein in seinen Bann. Eine Ausnahmestätte ist auch der Militärfriedhof von Saint-Symphorien, wo deutsche und britische Gefallene in Ewigkeit ruhen.

Die Region Mons

Vincent van Gogh und die Borinage

Bis ins Jahr 2015 (anlässlich des Jahres der europäischen Kulturhauptstadt Mons) dürfte es einem breiten Publikum kaum bekannt gewesen sein, dass der große Van Gogh rund zwei Jahre in Wasmes und Cuesmes, zwei Dörfern in der Nähe von Mons, gelebt hat. Hier, in der sogenannten Borinage, dem alten Kohlerevier, entdeckte er seine Bestimmung zum Maler, nachdem er als Prediger unterwegs war und das harte Leben der Bevölkerung ihn derart nachhaltig beeindruckte, dass er begann, es zu zeichnen. An seinen beiden Wohnorten sind ihm jeweils Museen gewidmet, eine unverzichtbare Station auf dem europäischen Van Gogh Parcours.

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(pr)
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