Kreis Düren: Die „Kreismäuse“ werden auch 2018 kräftig wachsen

Kreis Düren: Die „Kreismäuse“ werden auch 2018 kräftig wachsen

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter den Mitarbeitern der Kindertagesbetreuung Kreismäuse. Obwohl der Kreis Düren seine Anstalt öffentlichen Rechts erst Anfang Juli 2017 gegründet hat, ist diese bereits Trägerin von fünf Kindertageseinrichtungen. In diesem Jahr sollen weitere dazukommen.

Von der Gemeinde Nörvenich wurden die kommunalen Tageseinrichtungen in Frauwüllesheim, Wissersheim und Rath übernommen.

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen kamen zwei neue Tageseinrichtungen in den Hauptorten Nörvenich und Langerwehe dazu, die bis zur Errichtung der festen Gebäude als mobile Einheiten (Container) betrieben werden. Die Planungen für die beiden Neubauten in Nörvenich und Langerwehe laufen bereits.

Rechnet man die Beschäftigten des Vereins Kinderbetreuung Kreismäuse mit ein, der die zwei-gruppige Kita im Kreishaus Düren unterhält, dann beschäftigen die Kreismäuse rund 50 Mitarbeiter, wie Landrat Wolfgang Spelthahn im Kreise der sechs Kita-Leiterinnen unterstrich. „2018 werden die Kreismäuse weiterwachsen“, kündigte er an. So werde die Kindertagesbetreuung Kreismäuse die Trägerschaft für neue Einrichtungen in den Gemeinden Kreuzau und Vettweiß übernehmen.

In der Kreisstadt Düren entsteht an der Marienstraße zurzeit ein Neubau, in dem der Verein Kinderbetreuung Kreismäuse neben seinen zwei bisherigen Kita-Gruppen fünf neue anbieten wird. Um den Betrieb der neuen Kitas mit dem Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. August sicherzustellen, sollen gut 30 zusätzliche Fachkräfte eingestellt werden.

Durch die kontinuierliche Fortbildung ihres Personals wollen die Kreismäuse-Einrichtungen qualifizierte Arbeit sicherstellen. Der Teamgedanke steht für Elke Ricken-Melchert im Vordergrund. Sie ist mit Hubert Brüßeler im Verwaltungsvorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse und führt die Geschäfte des Kreismäuse-Vereins.

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