Würselen: Die Kreis-GWG saniert nach der Fassade nun die Böden und Bäder

Würselen: Die Kreis-GWG saniert nach der Fassade nun die Böden und Bäder

Nachdem die Sanierung der Außenflächen an ihren Objekten fast abgeschlossen ist, geht die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft des Kreises (GWG) nun in die Wohnungen.

In den kommenden Jahren stehe vor allem die Sanierung von Bädern, Böden & Co. an, sagte am Dienstag GWG-Geschäftsführer Dr. Axel Thomas bei der Bilanzpressekonferenz.

Wurden für Wärmedämmung und andere Arbeiten seit 2003 rund 3,5 Millionen Euro ausgegeben, rechnet Thomas nun mit mehr als 600.000 Euro, die jährlich in die Aufwertung der „inneren Werte” gesteckt werden. Dies diene auch dazu, die Leerstandsquote von derzeit 1,8 Prozent (15 Wohnungen; 2007: 4,9 Prozent) weiter zu senken.

Zwar ist der Wohnungsbestand der GWG, die das Jahr 2008 mit einem Überschuss von 507.000 Euro abgeschlossen hat, seit dem Jahr 2000 um knapp 80 auf etwas mehr als 800 geschmolzen. Doch Thomas betont, es gebe „keinen schleichenden Ausverkauf”. Vielmehr sei mit dem Erlös die Modernisierung in Teilen finanziert worden.

Das neue Programm werde ohne weitere Verkäufe umgesetzt, sagte er auch mit Blick auf das Eigenkapital von rund 7,3 Millionen Euro. Zudem will sich die GWG sukzessive von Altbauten lösen, um neue Einheiten zu errichten.

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