Eischwiele: Die Jecken ziehen sich das warme Fell über die Ohren

Eischwiele: Die Jecken ziehen sich das warme Fell über die Ohren

Es ist keine Frage des Wetters, ob Eischwiele Karneval feiert. Schnee und Eis kann die indestädtischen Narren nämlich nicht schrecken. Egal, obs regnet oder schneit. Wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.

Und der gemeine Indestädter reagiert natürlich sofort und kleidet sich entsprechend. Also wurde es an Altweiberfastnacht ganz schön tierisch auf Eschweilers Straßen. Statt Möhnen bestimmten unter anderem Löwen, Eisbären, Katzen und Wölfe das Bild. Natürlich gab es auch noch viele andere wunderschöne Kostümierungen. Für die etwas leichter Bekleideten (und das ist jetzt nicht zweideutig gemeint!) gab es natürlich auch genug „Feierstätten”.

Eschweilers Banken luden traditionell zu einem Bierchen ein, und in den Kneipen stapelten sich die Narren bereits am frühen Vormittag, um miteinander zu feiern, zu singen und zu schunkeln. Einige Karnevalgesellschaften zogen mit Spielmannszügen und Treckkapellen durch die City und ließen ordentlich „dat Trömmelche jonn”. Einen besonders schönen und wahrscheinlich längsten Stippeföttche-Tanz präsentierte übrigens die Scharwache auf der Englerthstraße.

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