Erkelenz: Die Hoffnung, Freunde zu finden

Erkelenz: Die Hoffnung, Freunde zu finden

Ein Wohnhaus mit Gemeinschaftsräumen wird von der Evangelischen Stiftung Hephata seit März an der Flachsbleiche gebaut. Wo früher eine Metzgerei stand, entsteht jetzt ein Passivhaus für Menschen mit Behinderung. Am 1. März 2012 soll das Objekt bezugsfertig sein.

Jetzt traf sich der Vorstand der Hephata beim Richtfest auch mit zukünftigen Mietern, um den Rohbau zu begutachten und eine Kupferrolle mit den Wünschen der Mieter, einem aktuellen Hephata-Magazin und Münzen einzumauern.

Vom Vorstand des Bauträgers waren anwesend der theologische Vorstand Pfarrer Christian Dopheide, der kaufmännische Vorstand Klaus-Dieter Tichy, die angestellte Architektin Susanne Tillmann und die Geschäftsleiterin Bereich Wohnen, Sabine Hirte. Alle gaben bereitwillig Auskunft über das Projekt, das acht Appartements mit jeweils 50 Quadratmetern Wohnfläche, eine Anlaufstelle für betreutes Wohnen und Gemeinschaftsräume vorsieht.

Interessant waren die Wünsche der zukünftigen Mieter, die mit eingemauert wurden. Da erhofften sich die behinderten Menschen zum Beispiel, mit vielen Freunden ganz viel feiern zu können, Freunde zu finden, mit den Mitbewohnern etwas zu unternehmen oder Hilfe von allen zu erfahren. Ein weiterer Wunsch war, dass sich alle Mieter untereinander gut verstehen mögen.

Die baulichen Voraussetzungen sind jedenfalls geschaffen. Diese Feststellung traf auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Erkelenz, Christel Honold-Ziegahn.

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