Stolberg: Die Feuerwehr kann auf ihre Jugend setzen

Stolberg: Die Feuerwehr kann auf ihre Jugend setzen

Ralf Welsch bleibt Jugendwart der Kreisjugendfeuerwehr in der Städteregion. Der 48-jährige Stolberger konnte bei der Jahreshauptversammlung in seiner Heimatstadt alle 108 abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen und geht damit in seine zweite, auf drei Jahre begrenzte Amtszeit.

Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Jugendwarte Marie Luise Göldner aus Eschweiler und Andreas Cremer aus Alsdorf. Sie durften sich ebenfalls über das einstimmige Votum der Versammlung freuen.

Welsch stellte in seinem Bericht unter anderem fest, dass die rund 520 Jugendlichen, die 2015 — im Durchschnitt — Mitglied der Kreisjugendfeuerwehr waren, von 129 Feuerwehrmännern und -frauen betreut wurden. Diese investierten dafür 22.145 Stunden ihrer Freizeit und ihres aktiven Dienstes. Außerdem entfielen 16.417 Stunden auf die feuerwehrtechnische Ausbildung und 22.154 Stunden auf die allgemeine Jugendarbeit.

Besonders erfreut zeigte sich der Jugendwart darüber, dass 135 Jugendliche in den aktiven Dienst der Wehr übernommen werden konnten. „Das ist ein positives Ergebnis, das uns für die Zukunft hoffnungsvoll stimmt. Denn immer noch sind die Jugendfeuerwehren als Nachwuchsorganisation für den aktiven Dienst in der Wehr unverzichtbar.“

Natürlich gab es auch Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung. In deren Mittelpunkt standen Michael Barth und Hans-Theo Krieger. Barth erhielt die Silberne Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW, Krieger wurde mit der Goldenen Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr bedacht. Verdienste haben sich beide in der Jugendarbeit erworben. Dort waren sie in den Bereichen Ausbildung und Betreuung tätig. Auf eine besonders lange Zeit kann Hans-Theo Krieger zurückblicken: Er ist mittlerweile seit 35 Jahren im Jugendbereich tätig.

(dö)
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