Kreis Heinsberg: Die Erdgasfernleitung Zeelink steht im Blickpunkt

Kreis Heinsberg: Die Erdgasfernleitung Zeelink steht im Blickpunkt

Im Februar und März steht die zweite Runde der Zeelink-Dialogmärkte an. In insgesamt 16 Städten und Gemeinden entlang der geplanten Trasse für die Erdgasfernleitung Zeelink sollen diese Veranstaltungen die Möglichkeit bieten, sich detailliert und individuell vor Beginn des Planfeststellungsverfahrens über das Projekt zu informieren.

Die Örtlichkeiten sind nach Angaben der Open Grid Europe GmbH ­(Essen) so gewählt, dass sie gleichmäßig und in guter Erreichbarkeit über die Trasse verteilt sind. Ein Zeelink-Dialogmarkt findet im Kreis Heinsberg statt: in der Stadt Erkelenz. Die Veranstaltung ist am Dienstag, 14. März, von 19 bis 21 Uhr in der Stadthalle in Erkelenz am Franziskanerplatz geplant. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind willkommen.

Ein solcher Zeelink-Dialogmarkt ist nach Angaben der Open Grid Europe GmbH keine Vortragsveranstaltung, sondern umfasst rund zehn fachbezogene Themeninseln. Neben Schautafeln stehen die Fachverantwortlichen der verschiedenen Zeelink-Gewerke, wie etwa Trassenplanung und Land-wirtschaft, für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Austausch mit der Öffentlichkeit

Der Zeelink-Projektgesellschaft, einem Gemeinschaftsunternehmen von Open Grid Europe GmbH und Thyssengas GmbH, sei es wichtig, so wurde betont, in allen Projektphasen in einem engen Austausch mit der Öffentlichkeit zu stehen, um so auch Hinweise für die weitere Planung aufzunehmen. Diese sollen in den Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren, das im Spätsommer 2017 starten soll, nach Möglichkeit Berücksichtigung finden.

„Unser Ziel ist es, mit möglichst vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, um so das Verständnis über die Bedeutung des Vorhabens und den Nutzen für die Region zu vertiefen“, erklärte Helmut Roloff, Leiter der Zeelink-Kommunikation.

„Die positive Resonanz auf die ersten Zeelink-Dialogmärkte in 2016 vor dem Raumordnungsverfahren hat das Unternehmen bestärkt, diesen Weg konsequent fortzusetzen“, so Roloff weiter.

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