Kreis Düren: Der Weg in eine olympische Zukunft des Kreises ist frei

Kreis Düren: Der Weg in eine olympische Zukunft des Kreises ist frei

Der Weg für eine Mitgliedschaft des Kreises Düren im Trägerverein des Olympiastützpunktes Rheinland ist frei.

Der Sportausschuss hat sich auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig für einen Beitritt zum 1. Juli 2009 ausgesprochen. Jetzt muss nur noch der Kreistag der von Landrat Wolfgang Spelthahn ausgegangenen Initiative folgen. Den jährlichen Mitgliedsbeitrag des Kreises im Trägerverein in Höhe von 15000 Euro übernimmt die Sparkasse Düren.

Ziel der Mitgliedschaft ist es, die Zahl der Kaderathleten im Kreis Düren zu erhöhen. Durch die Präsenz von Spitzensportlern erwarten sich die Initiatoren aber auch positive Effekte für den Breiten- und Schulsport in der Region.

„Wir wollen schlummernde Talente aus dem Kreis Düren in die Strukturen des Olympiastützpunktes einbinden”, erklärte Pressesprecher Alex Krämer vor dem Ausschuss. Gleichzeitig sollen auswärtige Talente in Düren (Volleyball und Badminton) und Jülich (Tischtennis) besonders gefördert werden.

Die Bundesligisten Evivo Düren, TTC Indeland Jülich und BC Düren erhoffen sich von der Kooperation positive Impulse für ihre sportliche Zukunft. Kommunale Arbeitgeber und Wirtschaftsunternehmer haben sich bereiterklärt. Kaderathleten beruflich zu unterstützen, in der Ausbildung, bei Praktika, aber auch bei Voll- oder Teilzeitstellen.

Und auch drei Schulen steigen zu Beginn mit ins Boot: Die Gymnasien am Wirteltor Düren und Zitadelle Jülich sowie das Berufskolleg Kaufmännische Schulen wollen talentierten Nachwuchssportlern optimale Rahmenbedingungen ermöglichen. Das sei unerlässlich für internationalen Erfolg, betonte Krämer.

Der Bau zusätzlicher Sporteinrichtungen sei für die Mitgliedschaft erst einmal nicht notwendig, betonte Krämer. Mit der Arena in Düren, aber auch dem geplanten Schwimmleistungszentrum in Jülich sei der Kreis bereits bestens aufgestellt.