Kreis Heinsberg: Der Kreis investiert weiter in seine Gebäude

Kreis Heinsberg: Der Kreis investiert weiter in seine Gebäude

Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen an kreiseigenen Gebäuden wurden den Mitgliedern vom Bauausschuss des Kreises Heinsberg in der ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode vorgestellt.

Zunächst informierte Dezernent Philipp Schneider die „Neuen“ im Ausschuss über den Aufgabenbereich des Bauausschusses, der für die Vergabe von Hochbaumaßnahmen zuständig sei sowie für alle Fragen, die mit den jeweiligen Vergaben in Zusammenhang stünden.

In diesem Jahr stehen Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen an Gebäuden des Kreises in einem Gesamtvolumen von 1,2 Millionen Euro an. Das Kreishaus in Heinsberg an der Valkenburger Straße schlägt mit einer Summe von 173.000 Euro zu Buche. Finanziert werden mit diesem Geld unter anderem Maler- und Lackiererarbeiten in Höhe von 45.000 Euro sowie allgemeine bauliche Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten in Höhe von 95.000 Euro.

321.000 Euro betragen die Kosten der Maßnahmen am Kreisgymnasium in Heinsberg an der ­Linderner Straße. Dort sind beispielsweise die Fenster zu erneuern (180.000 Euro). Zudem muss am Kreisgymnasium die Gebäudeleittechnik optimiert und erweitert werden (33.000 Euro).

Auch die Berufskollegs müssen instandgehalten werden. Dies kostet am Berufskolleg Wirtschaft in Geilenkirchen 40.000 Euro für unter anderem die Erneuerung der Türen der Umkleideräume der Sporthalle. Am Berufskolleg Ernährung — Sozialwesen — Technik in Geilenkirchen stehen 104.000 Euro für unter anderem Bodenbelags- und Malerarbeiten zur Verfügung. Und in das Berufskolleg in Erkelenz werden 200.000 Euro für unter anderem die Sanierung der schadhaften Dacheindeckung aus dem Jahr 1982 investiert. 120.000 Euro sind für die Erneuerung der Heizkesselanlage des Kreisbauhofs veranschlagt, dessen Instandhaltungsmaßnahmen sich insgesamt in diesem Jahr auf 202.000 Euro belaufen.

Zu diesen Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen kommen investive Maßnahmen an den Gebäuden des Kreises in einer Gesamtsumme von 232.000 Euro in diesem Jahr hinzu. So soll beispielsweise am Kreishaus in Heinsberg eine Ladestation für Elektromobile für 14.000 Euro neu eingerichtet werden. Und für den Fall von Großschadensereignissen müssen die Räume des Krisenstabes im Kreishaus ausgebaut werden; das kostet 30.000 Euro. Das Geld wird für den Ausbau von Internet, Intranet, EDV und Telefon sowie für die Notstromversorgung von circa 50 Arbeitsplätzen ausgegeben. 95.000 Euro sind für die Parkplatzerweiterung und die Neugestaltung der Außenanlage am Kreishaus einkalkuliert. Die Kernsanierung der bestehenden WC-Anlagen der Oberbrucher Rurtalschule kostet 36.000 Euro.

Die Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen werden teilweise in den nächsten Jahren fortgeführt, insbesondere an den Schulen hauptsächlich in der Ferienzeit, so war in der Sitzung des Bauausschusses zu erfahren.

(defi)
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