Hückelhoven: Der Hit „Crazy” von Pink geht im Konfettiregen in der Aula unter

Hückelhoven: Der Hit „Crazy” von Pink geht im Konfettiregen in der Aula unter

Die 13 ist für Jürgen Laaser durchaus eine Glückszahl. Denn die Show „Musical and More” war in der Aula auch in 13. Auflage wieder ein Erfolg.

Neben den Künstlern, die teilweise schon seit über zehn Jahren dabei sind, war dies vor allem dem aus Katzem stammenden Musiker Micki Schläger zu verdanken. Der hatte nämlich im Vorfeld alle benötigten Samples für Streicher und großes Orchester eingespielt und vorbereitet.

Die Sänger konnten so vor dem Auftritt bei der Probe auf eine perfekte Musik und ein punktgenaues Timing vertrauen.

Die Stücke stellten wieder einen vielseitigen Querschnitt aus Pop, Rock und Musical dar und waren von Laaser selbst ausgesucht worden. Und der Eventmacher von Kultur-Pur hatte ein gutes Händchen bei der Auswahl bewiesen.

Als „alten Hasen” in Hückelhoven kann man den Österreicher Martin Berger bezeichnen, der seit elf Jahren in Hückelhoven mitmischt. Er moderierte nicht nur den Abend und strich den Fans der Borussia ein wenig Honig um den Bart. Auch als Sänger stellte er sein Können in der Rolle des Grafen Krolock aus dem „Tanz der Vampire” unter Beweis. Aus Korschenbroich stammt Alex Melcher, der mit seinem „Soulmate” die Herzen der rund 700 Gäste in der ausverkauften Aula eroberte. Amber Schoop spielte mit dem Blues-Brothers-Hit „Think” gleich rasant auf und erntete viel Applaus.

Alte Bekannte und immer wieder gern gesehene Gäste in Hückelhoven sind Valerie Scott und Petra Madita Kübitz, die wieder maßgeschneiderte Stücke und Arrangements präsentierten. „Strippenzieher” Micki Schläger überwachte vom Bühnenrand aus das Geschehen und ersetzte mit seinem Keyboard das große Orchester.

Unterstützt wurde er von einer fünfköpfigen Band und vier stimmgewaltigen Chorsängerinnen. Spätestens beim gemeinsamen Finale mit „Viva la vida” von Coldplay hielt es auch die letzten Zuschauer nicht mehr auf den Stühlen.

Der Hit „Crazy” von Pink ging in einem wilden Konfettiregen unter und beendete das Konzert, das beim Publikum sicher keine Wünsche offen ließ.

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