Kreis Heinsberg: Der Forschungs-Truck kommt: Biotechnologie rollt an

Kreis Heinsberg: Der Forschungs-Truck kommt: Biotechnologie rollt an

Auf Einladung der Realschule Heinsberg zeigt „Biotechnikum“, eine Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), am 2. und 3. Juni an dieser Schule in der Kreisstadt eine interaktive Ausstellung zur Biotechnologie.

Im doppelstöckigen Forschungs-Truck können Schülerinnen und Schüler praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Freitagnachmittag — am 3\. Juni in der Zeit von 12 bis 15 Uhr — sind auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Besuch eingeladen.

Die beiden Diplom-Biologen Dr. Anne Wiekenberg und Dr. Tim Fechtner werden Fragen rund um die Forschungs- und Anwendungsgebiete im Bereich der Biotechnologie beantworten. Der Eintritt ist frei.Im Auftrag des Ministeriums reist das mobile Labor durch Deutschland. Schülerinnen und Schüler, die wissen wollen, was sich hinter dem Begriff „Biotechnologie“ verbirgt, in welchen Branchen dieser Forschungsbereich eine wichtige Rolle spielt und in welchen Produkten und Anwendungen die Technik zum Einsatz kommt, können sich in Heinsberg am 2\. und 3\. Juni informieren.

Das Biotechnikum ist dann auf dem Parkplatz vor der Sporthalle an der Rheinertstraße zu Gast. Unter dem Motto „Erlebnis Forschung — Gesundheit, Ernährung, Umwelt“ befindet sich im Inneren des auffälligen Fahrzeugs eine anschaulich und interaktiv gestaltete Ausstellung. Gezeigt wird, welche Rolle die lebenswissenschaftliche Forschung schon heute spielt, welche Chancen der Fortschritt auf diesem Gebiet für die Zukunft verspricht und wo sich für Jugendliche interessante Karrierewege auftun. Im rollenden Ausstellungs- und Laborraum wird die Biotechnologie anhand praxisnaher Experimente veranschaulicht.

So lernen die angemeldeten Schülerinnen und Schüler mithilfe von Zentrifugen, Pipetten und Co. die Arbeit in einem Biotech-Labor kennen. Dabei werden sie zum Beispiel unter Anleitung der begleitenden Wissenschaftler die eigene DNA aus Zellen der Mundschleimhaut extrahieren und vervielfältigen, um daraus anschließend einen genetischen Fingerabdruck zu erstellen — ein Verfahren, das vor allem aus der Kriminaltechnik bekannt ist.

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