Wassenberg-Birgelen: Das Pützchen ist wieder geöffnet

Wassenberg-Birgelen: Das Pützchen ist wieder geöffnet

Die umfangreichen Reinigungsarbeiten im Innenbereich der Kapelle „Birgelener Pützchen” sind am Donnerstagabend abgeschlossen worden.

Seit Freitag kommen wieder die Gläubigen in das kleine, im Wald gelegene Gotteshaus, um zu beten. Die uralte Gebetsstätte ist damit wieder geöffnet, nachdem vor Wochen durch Übeltäter ein Brand gelegt worden war.

Wie berichtet, hatten Unbekannte eine Holzbank so über einen Kerzenständer mit brennenden Kerzen gelegt, dass Hitze und Rauch den neugotischen Schnitzaltar teilweise zerstört und ansonsten den Innenraum schwer beschädigt hatten. Auch die vielen Danktafeln an den Wänden wurden verrußt und unleserlich geschwärzt.

Die umfassende Restaurierung des Schnitzaltars in einem Aachener Spezialbetrieb ist noch im Gange. Seine Wiederaufstellung wird entsprechend bekannt gegeben. Die bis jetzt schon abgeschlossenen Arbeiten haben hohe Kosten verursacht. Die ausführende Spezialfirma Gerloff L.T.W. aus Heinsberg-Unterbruch hat auf eine Erstattung der Kosten verzichtet.

Die Familie betrachtet den aufgewendeten Betrag als Spende, um damit der im Pützchen verehrten Gottesmutter einen Dank abzustatten für große zuteil gewordene Hilfe nach einer schweren Erkrankung innerhalb der Familie. Für die weiteren noch entstehenden Kosten der Altar-Erneuerung wird auch der Spendenbetrag verwendet, der beim Mühlenfest in Birgelen für die Restauration des Pützchens zusammengekommen ist. Auch weitere, inzwischen eingegangene Spenden werden zweckbestimmt eingesetzt.

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