Langerwehe: Das Indeland erhält ein eigenes Info-Center

Langerwehe: Das Indeland erhält ein eigenes Info-Center

„Eine zentrale Willkommensstelle“ soll es werden. Im Bahnhof Langerwehe wird die Entwicklungsgesellschaft Indeland in den ersten Monaten des neuen Jahres ihr Info-Center beziehen können.

„Wie der Nationalpark Eifel bekommt auch das Indeland sein Tor“, freute sich Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) als Aufsichtsratsvorsitzender der Indeland GmbH, als er mit Indeland-Geschäftsführer Jens Bröker, dem Langerweher Bürgermeister Heinrich Göbbels (CDU) und Michael Eyll-Veter als Leiter der Bergbauplanung von RWE Power den symbolischen Startschuss für die Bauarbeiten im Bahnhofsgebäude gab.

Das „Tor zum Indeland“ wird mehrere Funktionen erfüllen, ist doch Langerwehe auch das „Tor zur Eifel“ für Besucher, die aus dem Aachener Raum und den westlichen Nachbarländern per Zug anreisen. Spelthahn sieht in dem Projekt „einen Teil für das, was nach der Braunkohle kommt“ und RWE-Planer Eyll-Vetter sieht darin „ein Stück Blaupause für das gesamte Revier“.

Die Idee, in Langerwehe ein Info-Center ein zurichten, ist nicht neu. Ein bisher ungenutzter Gebäudeteil des Bahnhofes wird nach den Plänen des Dürener Architekten Herbert Koep umgebaut. „Zu vertretbaren Kosten und durch hiesige Unternehmen“, wie Bröker versichert. Personell soll das Info-Center mit ehrenamtlichen Mitarbeitern besetzt werden, so aus Reihen der ausgebildeten Indeland-Gästeführer oder aus interessierten Vereinen. „Wir sind in der Mitte; das Info-Tor kommt auch uns zugute“, stimmte Bürgermeister Göbbels dem Landrat und der Indeland-Geschäftsführung zu.

Nach der Fertigstellung im Frühjahr 2017 soll unter anderem eine Pedelec-Station angegliedert werden. Darüber hinaus wollen die Gemeinde und die Indeland GmbH in enger Kooperation über weitere Angebote sprechen.

(fjs)