Kreis Düren: Das Baden im Rursee bleibt verboten

Kreis Düren: Das Baden im Rursee bleibt verboten

Auch wenn es derzeit geradezu nach Abkühlung ruft: Das Schwimmen im Rursee ist verboten — außer an den dafür vorgesehenen Stellen. Darauf weist der Wasserverband Eifel-Rur hin. Derzeit gibt es zwei ausgewiesene Badestellen.

In Eschauel und in der Woffelsbacher Bucht. Zusätzlich kann auch das Rurseezentrum mit dem Eiserbachsee in Rurberg genutzt werden. An allen anderen Stellen herrsche potenziell Lebensgefahr, warnt der Wasserverband.

„Neben Seegelbooten und Surfbrettern befahren auch die Schiffe der Rurseeschifffahrt in dichtem Takt den See. Schnell übersieht ein Segler oder Surfer einen im Wasser befindlichen Schwimmer auf der offenen Wasserfläche, von dem meist nur der Kopf aus dem Wasser ragt“, erklärt Marcus Seiler das strikte Badeverbot. „Wir wollen mit den Verboten den Menschen nicht den Spaß an den Seen der Eifel nehmen“, versichert Seiler.

Ziel sei es, vor den Gefahren zu schützen, zumal man auch schon Personen beobachtet habe, die es offenbar als besonderen Nervenkitzel empfinden, den herankommenden Fahrgastschiffen entgegen zu schwimmen. Seiler: „Hier sind Unfälle geradezu vorprogrammiert.“ Die Bußgelder für Schwimmen in den verbotenen Bereichen können deshalb auch sehr hoch ausfallen: bis zu 50.000 Euro.

Hinzu kommt, dass die Talsperren grundsätzlich von Wassersport freigehalten werden müssen, weil sie als Trinkwasserreservoir dienen.

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