Inden: Damit die Helfer auch schnell am Ziel sind

Inden: Damit die Helfer auch schnell am Ziel sind

Im Notfall kommt es auf wenige Minuten an: Je schneller die Helfer am Ort des Geschehens sind, desto besser können sie helfen. Damit die Rettungskräfte im weitläufigen Gelände des Naherholungsgebietes „Neue Inde” auch wissen, wo sie hin müssen, wurden dort nun Rettungspunkte installiert.

Zwölf Kilometer Wegenetz

Und die verteilen sich entlang des zwölf Kilometer langen Wegenetzes. Durch den Tagebau hat sich das Gesicht der Landschaft verändert. Neue Wege entlang der Auen laden zum spazieren und walken ein. Das Naherholungsgebiet erfreut sich großer Beliebtheit und wird stark frequentiert.

Doch gibt es in dieser Landschaft kaum Aussichtspunkte oder andere markante Stellen. Deswegen wurden die 31 Rettungspunkte installiert. Deren Standpunkte und Koordinaten sind bei Polizei und Feuerwehr sowie bei den Leitstellen der Städteregion Aachen und des Kreises Düren hinterlegt, sodass die Retter schnell vor Ort sind.

Denn eine Unfallgefahr sei immer gegeben, sagt Wolfgang Nieveler, Mitarbeiter der Rettungswache des Tagebaus. Er hatte die Idee, solche Rettungspunkte anzubringen: „Durch meinen Beruf und mein privates Engagement habe ich guten Kontakt zu den verschiedenen Leitstellen der Rettungskräfte. Dass die Problematik einer genauen Lokalisierung in Notfällen durch die Weitläufigkeit des Geländes wächst, war allen klar.”

Der Förderverein hätte die Kosten in Höhe von insgesamt 2500 Euro alleine allerdings nicht schultern können. Und so sprang das Companius-Programm von RWE Power ein. Unter dem Motto „Menschen machen´s möglich” fördert das Programm seit Februar vergangenen Jahres das ehrenamtliche Engagement der RWE-Mitarbeiter.

Bereits 350 Projekte aus den Bereichen Soziales, Bildung, Sport, Kultur und Umweltschutz konnten finanziell unterstützt und erfolgreich umgesetzt werden. „Es freut mich sehr, dass bei den Mitarbeitern des Tagebaus Inden soziale Verantwortung und Engagement nach wie vor groß geschrieben werden”, sagte Arthur Oster, Leiter des RWE Power Tagebaus Inden, bei der offiziellen Übergabe an der Gedächtniskapelle Kirchspiel-Lohn.