Düren: Couragierter Zeuge schreitet ein

Düren: Couragierter Zeuge schreitet ein

Im Dürener Straßenkarneval ist es am Donnerstagabend und in der Nacht zu mehreren Zwischenfällen gekommen, bei denen die Polizei nach den Tatverdächtigen fahndet.

Um 19 Uhr wurde die Polizei in die Nähe des Langemarckparks gerufen. Kurz zuvor war es im Park aus noch unbekannten Gründen zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen einem 23 Jahre alten Dürener und einem noch nicht namentlich bekannten Kontrahenten gekommen.

Der stark alkoholisierte 23-Jährige hatte durch Schläge und Tritte Kopfverletzungen davon getragen. Er musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert werden.

Um 21.25 Uhr wurde ein 17 Jahre alter Jugendlicher aus Titz Opfer einer unbekannten Tätergruppe. Wie der Angegriffe der Polizei berichtete, war er mit dem Zug am Bahnhof angekommen und dann durch den Fußgängertunnel am Nordausgang zum Ludwig-Erhard-Platz gegangen.

Fünf als dunkelhäutig beschriebene Jugendliche hätten ihn plötzlich geschubst, so dass sein Handy auf den Boden fiel und beschädigt wurde. Auch seine Brille, die er bei dem Gerangel verlor, wurde zertreten.

Glücklicherweise schritt ein unbekannter Mann ein, so dass wohl Schlimmeres verhindert wurde. Dieser couragierte Zeuge wird gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Ein als Teufel verkleideter 22-Jähriger wurde um 00.20 Uhr im Bereich der Einmündung Altenteich / Stürtzstraße plötzlich von hinten angegriffen. Dabei wurde ihm möglicherweise mit einer Gasdruckwaffe Reizstoff an den Kopf geschossen.

Durch die Attacke trug der Mann eine Platzwunde davon. Der Geschädigte wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02421/949-2425.