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Corona-Zahlen in der Region: Distanzunterricht kommt in der Städteregion am Donnerstag

Corona-Zahlen in der Region : Distanzunterricht kommt in der Städteregion am Donnerstag

Das RKI hat in der Nacht zum Dienstag eine Sieben-Tages-Inzidenz für die Städteregion von 167,5 vermeldet. Jetzt steht fest: Am Donnerstag geht es wieder in den Distanzunterricht und der Handel muss auf „Click&Collect“ umstellen. Auch in den Kreisen Heinsberg und Düren bleibt der Wert deutlich über 100.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in der Nacht eine Sieben-Tages-Inzidenz für die Städteregion Aachen von 167,5 vermeldet. Damit ist nun klar: Ab Donnerstag gehen die Schulen in den Distanzunterricht zurück und Geschäfte dürfen nur noch Abholung anbieten. Der Kreis Düren bleibt mit 187,5 auf hohem Niveau, dort standen diese Maßnahmen mit Wirkung ab ab Mittwoch bereits fest. Der Kreis Heinsberg bewegt sich mit 133 noch unter den Grenzen von 150 beziehungsweise 165.

Eigentlich hätte die Coronavirus-Inzidenz in der Städteregion früher greifen sollen – doch aufgrund eines Übertragungsfehlers am Samstag, den das RKI nach Aussage der Städteregion nicht korrigieren wollte, greifen die Beschränkungen nun erst am Donnerstag. Zu den weitergehenden Maßnahmen gehören Distanzunterricht in Schulen, Notbetreuung in Kitas (mindestens bis zum nächsten Montag) sowie eine Beschränkung auf „Click&Collect“ im Einzelhandel (zunächst mindestens fünf Tage lang).

Lage in NRW

Die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen auf hohem Niveau nahezu konstant geblieben. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lag sie am Dienstag bei 186,6 und damit 0,2 Prozentpunkte niedriger als am Vortag (186,8).

Am Sonntag hatte die wichtige Kennziffer noch 185,9 betragen. Den RKI-Angaben zufolge wurden in NRW binnen eines Tages 2955 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg landesweit um 63 auf nun 15.287.

In allen Kreisen und kreisfreien Städten mit Ausnahme von Coesfeld (86,6) und Höxter (71,3) lag die Wocheninzidenz über der kritischen Marke von 100. In Münster lag der Wert mit 101,8 leicht darüber. Liegt eine Kommune an drei Tagen in Folge über diesem Wert, greift die sogenannte Bundesnotbremse – etwa mit Ausgangsbeschränkungen. Die höchste Inzidenz verzeichnete Herne mit 294,7. In der größten NRW-Stadt Köln lag die Zahl bei 240,0, in der Landeshauptstadt Düsseldorf bei 161,0.

(cheb/dpa)