Kerkrade: Castle of Love-Festival: Raver tanzen zur elektronischen Musik

Kerkrade : Castle of Love-Festival: Raver tanzen zur elektronischen Musik

Mehrere tausend Elektrofans haben am Samstag und Sonntag beim Castle of Love-Festival in Kerkrade auf dem Gelände des Kasteelparks Erenstein gefeiert und getanzt. Dabei hatte es der Wettergott in den meisten Stunden gut gemeint mit den vielen Ravern, die nicht nur aus den Niederlanden und Deutschland angereist waren, sondern auch aus Belgien und Frankreich.

Auf vier verschiedenen Bühnen, haben an den beiden Festivaltagen mehr als 70 DJ's aufgelegt, darunter zum Beispiel der deutsche DJ Le Shuuk, der Niederländer Quintino und das DJ-Duo Lucas and Steve. Von eher sanften House und Elektro-Beats über Techno bis hin zu Hardstyle - für jeden elektronischen Musikgeschmack war etwas dabei.

"Wir sind schon das dritte Mal hier. Ich finde es gut, dass die Musik so vielseitig ist", sagte die 25-jährige Nina, die gleich mit einer ganzen Gruppe angereist war.

Ein besonderer Hingucker war die große Mainstage, die direkt vor dem historischen Schloss aufgebaut war und vor allem in den Abendstunden ein bisschen mystisch wirkte. Nur ein kleiner Wassergraben trennte die Besucher von den DJs, die das Publikum immer wieder animierten, zu springen, die Hände in die Luft zu reißen und ausgelassen zu feiern.

Aber nicht nur die Haupttribühne war optisch aufwendig gestaltet worden. Auch für die drei kleinen Nebenbühnen hatten sich die Veranstalter etwas überlegt: bunte große Bonbons aus Karton, Lichterketten und mehrere hundert rote Herzen aus Pappe waren an den Bühnen befestigt worden, um dem Namen der Veranstaltung "Castle of Love" ("Schloss der Liebe") auch optisch gerecht zu werden.


Der Schlosspark, der sonst vor allem von Spaziergängern genutzt wird, diente an dem Festival-Wochenende als Ruhezone. Zwischen Springbrunnen, Bäumen und Blumen, lagen immer wieder Raver auf der Wiese, die eine Pause vom Tanzen und Feiern brauchten.
Doch die meisten brauchten und wollten keine Tanzpause. Im Gegenteil. Selbst die kleinen Regenschauer zwischendurch, konnte die Raver nicht vom Feiern abhalten.