Aachen: „Carnevale”: Casting für Auftritt am 5. Februar

Aachen : „Carnevale”: Casting für Auftritt am 5. Februar

Die Macher der „Carnevale” gehen neue Wege. Und deswegen werden auch die Besucher der größten Fastelovvends-Party in unserer Region, die in den letzen Jahren stets rund 3000 Jecke anlockte, abseits gewohnter Pfade wandeln.

Zumindest bei der Anreise. Denn die kommende „Carnevale” wird unter dem Motto „Reeperbahn” in der Albert-Vahle-Halle an der Hubert-Wienen-Straße stattfinden.

Bis dahin müssen sich die Feierwütigen etwas länger als gewohnt gedulden. Statt wie sonst Mitte Januar werden die Moderatoren Nikki Küch und Jens Aretz erst am 5. Februar ihr Publikum begrüßen.

Natürlich gibt es auch einige Konstanten. Der Grundsatz „Kein Kostüm, kein Eintritt” ist dazu zu zählen. Genau wie der Modus, mit dem das Programm bestmöglich bestückt werden soll.

Deswegen waren auch diesmal wieder Nachwuchsnarren und Fastelovvendsveteranen gleichermaßen aufgefordert, ihr Talent beim „Carnevale-Casting” bei BMW Kohl unter Beweis zu stellen. Hans Längin machte das als erster. Er saß an seinem Keyboard und sang von „Aachen, der alten Kaiserstadt.”

In die Kategorie „Karneval klassisch” fielen auch die Auftritte der Hooreter Frönnde mit Prinz Karl I. und die Tanzdarbietung der Karnevalisten aus Heinsberg. Allesamt tolle Leistungen, aber für die „Carnevale” wohl eine Spur zu traditionell. Das ließ sich vom Tanzpaar „Melanie & Wouter” aus den Reihen des K.V. Fidele Freunde nicht behaupten. Als lebende Puppen überzeugten sie durch Anmut und Eleganz.

Dafür gab es ein dickes Lob von Moderator Küch: „Fast schon Cabaret, absolut beeindruckend. Ich weiß nur nicht, ob es passt.” Den kleinen Tänzern der „Little Diamonds” attestierte er eine „perfekte Choreographie”. Sie wären nicht zum ersten Mal dabei. Die „Hondsjonge” aus Belgien wohl.

Ihnen räumte Küch als „Alternativnummer” auch nicht die schlechtesten Chancen ein. Und die „G-Stylers” hätten ihre Leistung im Vergleich zum letzten Casting ganz enorm gesteigert. Mit einer wirklich beeindruckenden Gesangsstimme konnte Sandra Vandebergh, ebenfalls heimisch bei den Fidelen Freunden, auf sich aufmerksam machen.

Dann gehörte die Bühne den Tanzgruppen. Showtanzgruppe Adler-Werth, TSC Gold Aachen, Dancing Devils, Crazy Diamonds und Dancing Wizards: Sie alle zeigten, dass sie bei der „Carnevale” gut aufgehoben wären. Die Dancing Wizards hatten dabei vielleicht leicht die Nase vorn. Mit ihrer Breakdance-Nummer würden sie dann die Jury, die insgesamt drei Gruppen aussuchen will, nicht zum ersten Mal überzeugen.