Waldfeucht: Bürger sollen in einer „Werkstatt” Dorf optimieren

Waldfeucht: Bürger sollen in einer „Werkstatt” Dorf optimieren

Die Vorstellung, Einfluss auf die Zukunft und Gestaltung seiner Umgebung nehmen zu können, übt auf die meisten Menschen einen großen Reiz aus. So auch jetzt.

Das Interesse am Mitarbeiten in einer „Dorfwerkstatt” im eigenen Ort mobilisierte die Dorfvertreter aus den Gemeinden Waldfeucht, Selfkant und Gangelt. Die lokale Arbeitsgruppe des Zweckverbandes „Der Selfkant” unter Vorsitz von Bürgermeister Herbert Corsten (Selfkant) hatte zur Auftaktveranstaltung in die Bürgerhalle Waldfeucht eingeladen, rund 120 Bürger kamen.

Die Moderation zur Vorstellung der Planung hatte Astrid Urgatz aus Aachen übernommen, die bereits in zahlreichen Ortschaften in Sachen Dorferneuerung viele Erfahrungen sammeln konnte. Urgatz stellte die Bürgerbeteiligung an einer Dorfwerkstatt in den Mittelpunkt, denn gemeinsam könnten viele Projekt realisiert werden. „Es lohnt sich immer, sich für den Ort und die Heimat einzusetzen”, so Urgatz.

Drei Dörfer aus den Gemeinden haben die große Chance, als Gewinner herauskristallisiert zu werden. Bei den Gewinnern wird die Dorfwerkstatt dann von Experten begleitet, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Vielerorts entstanden aus einer Dorfwerkstatt heraus große Projekte, die dann auch nach Prüfung förderungswürdig waren”, sagte die Architektin motivierend. Bis zum 28. Mai haben nun die einzelnen Orte Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen für eine Dorfwerkstatt einzureichen.

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