Gangelt-Birgden: „Birdy“ weist jetzt den Weg zur Schule

Gangelt-Birgden: „Birdy“ weist jetzt den Weg zur Schule

Seit dem Jahr 2010 hat die Schule der Begegnung in Gangelt-Birgden ein eigenes Maskottchen. Jetzt steht „Birdy“ auch für Jedermann sichtbar auf dem Schulgelände.

Die neue Skulptur aus Metall wurde mit einem „Birdy-Tag“ in Empfang genommen. Bereits im Jahr 2010 hatten Kinder und Lehrer der Schule beschlossen, ein Maskottchen zu erfinden. Zunächst wurde ein Name überlegt. Weil sich die Schule der Begegnung nun mal in Birgden befindet— plattdeutsch heißt es „op de Berde“ — fasste man schnell den Entschluss, dass Birdy ein passender Name für den Glücksbringer der Schule sei. Ein Birdy, also ein Vogel, der von Ort zu Ort fliegt und vielen Tieren und Menschen begegnet, steht symbolisch für die Kinder vieler Nationen der Schule, die sich begegnen.

Schulleiterin Claudia Storms-Übachs schrieb einen Wettbewerb aus, bei dem die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf ließen. Schließlich fiel die Wahl auf den Entwurf des Schülers Nils Zantis. Seitdem begleitet das Maskottchen Birdy die Kinder bei vielen Schulveranstaltungen.

Zu Ehren dieses kleinen Schulvogels stellten David Maaß und Stephan Theißen aus Birgden nun einen Birdy aus Metall her, der nun allen Besuchern der Schule und Passanten zeigt, wo die Schule in Birgden zu finden ist.

Friedhelm Welter unterstützte diese Aktion mit seinem Unternehmen. Am Birdy-Tag waren die beiden Künstler und der Stifter der Skulptur dabei, als die Kinder das Schullied, das zu Ehren des Maskottchens um eine Strophe erweitert wurde, voller Inbrunst sangen. Musikalisch wurde das Schullied von Jan Themann (Trompete), Mara Jansen (Querflöte), Kimi Frowijn (Trommel) und Marlene Narizek (Gitarre) begleitet. Am Ehrentag drehte sich alles um das Maskottchen: Die Kinder bastelten Birdys aus Filz, schrieben Geschichten über den Vogel, und es gab viele weitere Aktionen.