Kreis Düren: Biologische Station fordert die Hundebesitzer zur Rücksicht auf

Kreis Düren: Biologische Station fordert die Hundebesitzer zur Rücksicht auf

Die ersten Bäume auf den Obstwiesen im Kreis Düren blühen. Die Biologische Station nimmt dies zum Anlass, die Bewerbungsfrist für die Streuobstwiesenmeisterschaft bis zum 29. April zu verlängern. „Es gibt sehr schöne Obstwiesen, aber leider fehlen die Bewerber“, sagt Alexandra Schieweling von der Biostation.

Daher sind gerade die Streuobstwiesenbesitzer beziehungsweise -betreuer im Nordkreis in den Gemeinden Inden, Aldenhoven, Jülich, Linnich, Titz und Nörvenich aufgerufen, sich noch zu bewerben. Bei Fragen hilft Alexandra Schieweling gerne weiter.

Das Bewerbungsformular kann auf der Homepage heruntergeladen oder per Post zugesandt werden. Die Mail-Adresse lautet: alexandra.schieweling@biostation-dueren.de. Die Postadresse lautet: Biologische Station im Kreis Düren, Alexandra Schieweling, Zerkaller Straße 5, 52385 Nideggen. Telefonisch ist die Station unter Telefon02427/9498717 erreichbar.

Des weiteren bittet die Biologische Station die Hundehalter, besser auf ihre Vierbeiner zu achten — besonders mit Blick auf die einheimischen Tiere in Feld und Flur wie Hasen oder Vögel.

Besondere Sorge bereitet der Biologischen Station die Tatsache, dass immer häufiger freilaufende Hunde durch die Wiesen und Äcker laufen, und dabei die dort brütenden Vogelarten stören. Freilaufende Hunde, vielleicht sogar von Herrchen oder Frauchen mit dem Auftrag Stöcke zu apportieren, laufen auf den Acker und vertreiben die Bodenbrüter. Kiebitze beispielsweise, die gerade jetzt dabei sind ihre Partner zu finden, Reviere zu bilden und sehr bald ihre Nester am Boden einrichten reagieren da äußerst empfindlich.

Noch vor 50 Jahren kam der Kiebitz flächendeckend in der offenen Feldflur vor, inzwischen steht er als gefährdet auf der Roten Liste der bedrohten Vogelarten.

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