Kreis Heinsberg: Betäubungsmittel und Einbruchswerkzeug im Auto

Kreis Heinsberg: Betäubungsmittel und Einbruchswerkzeug im Auto

Bei einer Kontrollaktion im Rahmen der Aktionswoche „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ hat die Polizei am Mittwoch einen Pkw angehalten, in dem eine 37-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann aus dem Kreis Heinsberg saßen.

„Bei der Überprüfung fanden die Beamten Betäubungsmittel und Einbruchswerkzeug. Die beiden Autoinsassen wurden daraufhin vorläufig festgenommen“, berichtete Polizeipressesprecher Karl-Heinz Frenken am Abend. „Während die Frau zwischenzeitlich wieder entlassen werden konnte, wird der Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.“

Um den Kontrolldruck auf Einbrecherbanden zu erhöhen, führt die Kreispolizeibehörde Heinsberg immer wieder konzentrierte Aktionen durch. Diese Überprüfungen sollen nach Darstellung der Polizei auch ermöglichen, Bewegungsprofile von potenziellen Tatverdächtigen zu erkennen.

Durch gezielte Kontrollen sollen Rückzugs- und Anreisewege mobiler Einbrecherbanden erkannt und gestört werden. Mit der beginnenden dunklen Jahreszeit rechnet die Polizei erfahrungsgemäß mit steigenden Fallzahlen.

Insgesamt wurden am Mittwoch von den Polizeibeamten in Heinsberg-Karken, in Gangelt-Stahe und im Übach-Palenberger Stadtteil Scherpenseel insgesamt 243 Fahrzeuge und 340 Personen überprüft. Dabei wurden auch 32 Verkehrsverstöße festgestellt, die eine Anzeige oder ein Verwarnungsgeld zur Folge haben.

So telefonierten mehrere Fahrer im Auto mit dem Handy, andere hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt, und für ein Kleinkind fehlte das Rückhaltesystem im Wagen.

„Um die Einbruchskriminalität im Kreisgebiet weiter zu reduzieren, werden diese Kontrollen in den kommenden Monaten fortgesetzt“, so der Polizeisprecher.

(red/pol)
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