Kreis Heinsberg: Berufsfelderkundung: Welche Firmen wollen mitmachen?

Kreis Heinsberg: Berufsfelderkundung: Welche Firmen wollen mitmachen?

„Was wird bei Ihnen hergestellt? Welche Ausbildung kann ich in Ihrem Betrieb machen? Wie viel kann ich hier verdienen?“ Antworten auf solche Fragen sind für Jugendliche wichtig, wenn sie sich erstmals in der Arbeitswelt orientieren.

Ein erster Kontakt zu Firmen soll sie dabei unterstützen, rechtzeitig ihre eigenen Interessen zu entdecken und den richtigen beruflichen Weg einzuschlagen. Die Möglichkeit dazu bietet die Berufsfelderkundung für Achtklässler aus dem Programm der Landesinitiative NRW „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Für Betriebe besteht die Chance, unter den Schülern die nächsten Praktikanten oder Auszubildenden zu gewinnen. Firmen haben jetzt die Möglichkeit, Berufsfelderkundungstage in ihrem Unternehmen über das Berufsfelderkundungsportal anzubieten. Diese Tage sollen nach Angaben der Kreisverwaltung im kommenden Jahr vom 13. bis zum 15. März, am 20. März, am 24. und 25. April sowie vom 12. bis zum 14. Juni stattfinden.

Im Internet können unter https://kreis-heinsberg.bfe-nrw.de die Angebote eingetragen werden. In einem ersten Schritt wird der Betrieb eingetragen. Im zweiten Schritt werden die Angebote für die Berufsfelderkundung kurz und kompakt dargestellt. Ebenso besteht dort die Möglichkeit, den Schülern wichtige Informationen zum Besuchstag (zum Beispiel Altersbeschränkung und Arbeitskleidung) zu geben.

Im kommenden Jahr buchen die Achtklässler ihr Wunschberufsfeld.

Am ausgewählten Tag besuchen die Jugendlichen entweder alleine oder in der Gruppe das gebuchte Unternehmen. Im Gespräch mit Ausbildern und weiteren Mitarbeitern lernen die Schüler das ausgewählte Berufsfeld kennen. Auf Augenhöhe können Auszubildende zudem über ihren Arbeitsalltag im Betrieb und die Berufsschule erzählen. Um auch praktische Erfahrungen zu sammeln, können die Jugendlichen bei einfachen Tätigkeiten mit anpacken.

Das Ziel der Erkundungstage ist laut Kreis: Die Achtklässler könnten einen ersten Eindruck von ihrem gewünschten Berufsfeld erhalten und sich dadurch bewusster für einen Schülerpraktikumsplatz im neunten Schuljahr entscheiden. Unternehmen könnten Jugendliche frühzeitig auf die Ausbildungs- und Karrierechancen aufmerksam machen. Möglicherweise seien so schon die zukünftigen Auszubildenden zu finden. Auch könne mit gut informierten Schülern zeit- und kostenintensiven Ausbildungsabbrüchen vorgebeugt werden.

Das Land verfolgt laut Kreis mit der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ das Ziel, dass jeder Schüler und jede Schülerin die Schule mit einer bestimmten Berufsperspektive verlässt.

Bei Fragen zu den Berufsfelderkundungstagen steht die Kommunale Koordinierungsstelle des Kreises Heinsberg zur Verfügung entweder unter Telefon 02452/134052 oder 134057 oder per E-Mail an koko@kreis-heinsberg.de.