Hückelhoven-Brachelen: Bei Durchfallrate von 80 Prozent Prüfung mit „sehr gut” bestanden

Hückelhoven-Brachelen: Bei Durchfallrate von 80 Prozent Prüfung mit „sehr gut” bestanden

Vier Mitarbeiter von Haus Berg Brachelen machten ihren Fachwirt der Alten- und Krankenpflege. 720 Stunden investierten sie berufsbegleitend in die Fortbildung. Ein intensives Jahr mit viel anzueignendem Lernstoff liegt hinter Martina Bartsch, Frank Pisters, Claudia Fabry und Olga Kurgan.

Doch nun haben die Mitarbeiter von Haus Berg in Brachelen der St. Gereon Altenhilfeneinrichtungen ihre Prüfungen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Fachwirt der Alten- und Krankenpflege und den Aufbaukurs Pflegedienstleitung bestanden. Dieses sehr hohe persönliche Engagement wurde von Bernd Bogert, Geschäftsführer der St. Gereon Einrichtungen, gewürdigt.

„Wir sind froh und dankbar, dass Sie in die Zukunft investieren”, sagt er. Dass sich gleich vier Mitarbeiter zur Pflegedienstleitung und zum Fachwirt der Alten- und Krankenpflege fortbildeten und nun zum Teil in höherer Verantwortung arbeiten können, habe es bisher noch nicht gegeben. Man habe auch im vergangen Jahr in Fortbildungen investiert. „Insgesamt haben Mitarbeiter der St. Gereon Altenhilfeeinrichtungen im Jahr 2009 an 6155 Fortbildungsstunden teilgenommen.” Damit die tägliche Arbeit geleistet werden konnte und um die Fortbildungen zu gewährleisten, seien zusätzliche Mitarbeiter eingestellt worden.

„Die Fortbildung verlangte ein sehr hohes persönliches Engagement”, unterstreicht Frank Pisters. Denn die 720 zusätzlichen Stunden hätten bei Weitem nicht gereicht, um das Pensum der Lerninhalte, angefangen von der Alten- und Krankenpflege bis hin zu Buchhaltung und Unternehmensführung, Marketing und Qualitätsmanagement, zu schaffen. „Man muss nebenbei sehr viel machen”, so Pisters. Doch von Seiten der Einrichtung habe es Unterstützung gegeben.

„Der Dienstplan wurde so eingerichtet, dass wir die Fortbildung nebenberuflich leisten konnten”, sagt Claudia Fabry. Doch Olga Korgan ergänzt auch, dass der Aufwand dennoch viel höher gewesen sei als sie ursprünglich erwartet habe. Doch die harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Alle vier Mitarbeiter bestanden mit guten bis sehr guten Noten die Prüfungen - und das bei einer Durchfallquote von 80 Prozent.