Kreis Düren: Beach Cup: Im Sommer wird der Sand nicht in Düren aufgeschüttet

Kreis Düren: Beach Cup: Im Sommer wird der Sand nicht in Düren aufgeschüttet

Das Beachvolleyball-Spektakel des Kreises Düren verlässt Düren erneut: Die 16. Auflage des DKB Beach Cups wird 2017 in Jülich stattfinden — dann aber nicht als „normales“ Turnier, sondern offiziell als Westdeutsche Meisterschaft.

Der Grund: Der Rathausvorplatz steht dieses Mal nicht zur Verfügung, weil der Marktplatz umgestaltet wird und der Markt daher umziehen muss. Stand jetzt erhält Jülich den Zuschlag für die Westdeutsche Meisterschaft zunächst nur 2017.

Der Kreis Düren richtet das Turnier am Wochenende des 12. und 13. August auf dem Jülicher Schlossplatz aus. „Das bedeutet, dass die 16 besten Teams des Landes bei den Männern und Frauen antreten“, sagte Turnierdirektor Bernd Werscheck. Landrat Wolfgang Spelthahn und Hubert Martens, der Präsident des Westdeutschen Volleyball Verbandes (WVV), haben im Kreishaus den Vertrag unterschrieben.

Spelthahn bewertete die Entwicklung, anstatt eines Einladungs- nun ein offizielles Turnier verkünden zu können, als „Krönung der bisherigen Leistungen“. Es sei „Ehrung und Verpflichtung zugleich“. Hubert Martens sagte: „Wir haben in den vergangenen drei Jahren die Messlatte in Werl hoch gelegt. Das wollen wir in Jülich bestätigen. Wir wollen die Spiele auch live im Internet zeigen. Das Turnier wertet die Volleyballregion Düren auf.“ WVV-Beachwart Björn Thönes sprang auf letzteren Punkt an und betonte, dass „endlich mal“ im Rheinland und nicht im Ruhrgebiet gespielt wird.

Das Teilnehmerfeld lässt sich noch nicht absehen, erklärte Werscheck. Schließlich beginnt die Saison der deutschen Beachvolleyballer erst im Frühjahr. Und wer in Jülich dabei sein will, muss sich qualifizieren. Trotzdem schätzt Werscheck das Niveau hoch ein.

Zwei, die bei einem Pressetermin in Düren Ansprüche auf die vorderen Plätze erhoben haben, sind Sarah Overländer, Halbfinalistin im Vorjahr in Werl, und Thomas Stark, der 2016 den Titel mit Thomas Just holte. Die deutschen Nationalteams werden nicht in Jülich am Start sein, denn zeitgleich findet in Hamburg ein Turnier der Weltserie statt. „Das bedeutet aber auch, dass parallel in Deutschland kein großes anderes Turnier stattfindet“, erklärte Werscheck.

Also kommen die Mannschaften aus der erweiterten nationalen Spitze für die Westdeutsche Meisterschaft infrage. „Ich bin mir sicher, dass wir im August einige Teams in Jülich sehen, die dann im September bei der Deutschen Meisterschaft am Start sind“, sagte Werscheck, der noch stolz verkündete: „Olympiasieger Jonas Reckermann will kommen, wenn er es schafft — in welcher Funktion auch immer.“

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