Wegberg-Wildenrath: Baumschulen loben das Obst-Engagement vom Nabu

Wegberg-Wildenrath: Baumschulen loben das Obst-Engagement vom Nabu

Als am Donnerstag in der Nabu-Naturschutzstation Haus Wildenrath bei einem Pressegespräch das vom LVR-Netzwerk Umwelt mit den Biologischen Stationen im Rheinland herausgegebene Handbuch über lokale und regionale Obstsorten im Rheinland vorgestellt wurde, waren auch Vertreter von drei Baumschulen aus dem Kreis Heinsberg dabei.

Morjan aus Erkelenz-Grambusch, Barkowski aus Gangelt-Broichhoven und Plum aus Heinsberg-Unterbruch. „Ohne Baumschulen können wir so etwas gar nicht machen”, dankte Katharina Tumbrinck vom Naturschutzbund Nabu für die Unterstützung beim Veredeln. Aber auch umgekehrt gab es ein dickes Lob.

„In zehn Jahren wären viele Sorten total verloren gewesen. Wenn Sie es nicht gemacht hätten, hätte es niemand gemacht”, dankte Friedhelm Morjan der Naturschützerin. „Das war Hilfe im letzten Augenblick!” Dieser Einschätzung von Adolf Attermeyer, dem Fachbereichsleiter Umwelt beim Landschaftsverband Rheinland, stimmte Morjan ausdrücklich zu.

Katharina Tumbrinck berichtete auch, wie es mit dem ebenfalls vom LVR geförderten ersten Rheinischen Obstsortengarten weitergeht, der - wie mehrfach berichtet - in unmittelbarer Nachbarschaft zur Nabu-Station auf Wassenberger Stadtgebiet entsteht. Schon im März sollen insgesamt mehr als 500 Bäume (über 250 Sorten) ihre neue Heimat in dem Projektgarten finden. Ein Obstfreund aus Heinsberg-Porselen hatte sie gesammelt.

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