Städteregion: Baudezernent Uwe Zink geht in den Ruhestand

Städteregion: Baudezernent Uwe Zink geht in den Ruhestand

Sein Büro im Städteregionshaus hat er schon vor Tagen ausgeräumt, das im Tower am Flugplatz Merzbrück nicht: Uwe Zink ist ab Freitag nicht mehr Dezernent für Bauen, Umwelt und Verbraucherschutz, sondern Ruhestandler. Aber er bleibt der Städteregion als Geschäftsführer der Flugplatz Aachen-Merzbrück-GmbH verbunden.

„Ich bin ein absoluter Fan der Städteregion“, sagt Zink. „Aber Stadt und Altkreis Aachen sind, was die Zusammenarbeit angeht, noch nicht am Ende angekommen. Da muss noch mehr nachkommen.“ Vor 23 Jahren hat er beim damaligen Kreis Aachen als Dezernent angefangen, die Gründung der Städteregion hat er von Anfang an erlebt. Die Region — und damit meint er nicht nur die Städteregion — müsse ihre Potenziale viel stärker nutzen.

Die Trinationalität ist für Zink so ein Pfund, mit dem viel mehr gewuchert werden muss. „Die touristische Grünmetropole, die aus der Euregionale 2008 entstanden ist, hätte anders aufgestellt werden müssen. Da wurde ein Chance verpasst“, sagt Zink durchaus selbstkritisch. Schließlich war er von 2009 bis 2014 Geschäftsführer des Vereins Grünmetropole.

Apropos Euregionale: „Das war für mich schon ein beruflicher Höhepunkt“, sagt Zink. Auch wenn längst nicht alles umgesetzt worden ist, was die Planer damals vorhatten. „Die Euregionale hat aber gezeigt, was möglich ist, wenn man auf Augenhöhe zusammenarbeitet.“

Als Erfolg verbucht Zink auch, dass für das gesamte Gebiet der Städteregion Landschaftspläne aufgestellt worden sind und mit der Kreisstraße 30 und der Osttangente (zwischen Gewerbegebiet Aachener Kreuz und Autobahn 44) wichtige Entlastungsstraßen gebaut worden sind. Auch der Erweiterungsbau des früheren Kreishauses gehört dazu.

„Mir hat die Arbeit immer Spaß gemacht, aber jetzt müssen Jüngere ran“, sagt Zink. „Ich freue mich darauf, zu sehen, wie neue Ideen umgesetzt werden.“

(jg)