Kreis Düren: Bargeld: „Unverzichtbarer Bestandteil der freien Wirtschaft“

Kreis Düren: Bargeld: „Unverzichtbarer Bestandteil der freien Wirtschaft“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung im Kreis Düren spricht sich gegen jede weitere Begrenzung bei der Bargeldnutzung aus.

„Bargeld ist für uns ein unverzichtbarer Bestandteil der freien Wirtschaft“, sagt der MIT-Vorsitzende Rolf Delhougne.

Hintergrund sind Pläne der Bundesregierung, eine Obergrenze für Bargeldzahlungen ab 5000 Euro festzuschreiben. „Bargeld ist geprägte Freiheit. Würden wir sämtliche Bezahlvorgänge elektronisch abwickeln, würde das massive Datenschutzprobleme aufwerfen“, sagt Delhougne.

Kreditkartenunternehmen erhielten „einen noch detaillierteren Einblick in das Leben ihrer Kunden als heute“. Elektronische Bezahlsysteme hätten zwar ihre Berechtigung, dürften das Bargeld aber nicht restlos ersetzen. Hinzu komme die Gefahr, dass Negativzinsen auf Bankguthaben erhoben werden könnten. Dem könne man sich bei einer Obergrenze schwerer entziehen.

Der MIT-Chef hält auch das Argument für falsch, die Begrenzung von Münzen und Scheinen sei wegen der Eindämmung der Kriminalität notwendig: „Kriminelle finden immer einen Weg, ihren Machenschaften nachzugehen.“

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