Aachen: Bange Frage von Freunden: „Müsst ihr heute zum AKV?”

Aachen: Bange Frage von Freunden: „Müsst ihr heute zum AKV?”

Welchen Stellenwert der Burtscheider Fastelovvend hat, das machte am Samstagabend ein Walheimer deutlich. Volker Raskopp, Präsident der Ersten Walheimer KG, berichtete von einem Telefonat mit Freunden aus Duisburg. „Und, müsst ihr heute Abend zum AKV?”, habe der Anrufer wissen wollen. Raskopp konnte korrigieren: „Nix da, wir sind bei den Benediktiner Jonge.”

Die Kurbrunnenstraße hinunter

Dorthin gelangt waren die Walheimer so wie alle Gäste: Die Kurbrunnenstraße hinabgeschlittert, dabei linker Hand bloß das Geländer nicht ungenutzt gelassen. Und dann nix wie raus aus der klirrenden Kälte und rein ins behagliche Burtscheider Wohnzimmer.

Standfestigkeit

Dort hatten Präsident Rolf Quante und Sohnemann Sascha als sein Vize das Publikum längst eines gelehrt: Glatt mag es nur draußen sein, Standfestigkeit aber sollte man auch innerhalb der Kurparkterrassen aufweisen.

Und dabei war es ganz egal, ob nun Tanzmarie Jessica Schmidt über die Bühne wirbelte, der singende Friseur Hans Montag zum Mikro griff oder aber Tollität Dirk IV. (Trampen) samt Gefolge die Bühne enterte.

Aller Feierlaune zum Trotz nahmen die Benediktiner sich Zeit für das Gedenken an ihren Ehrenpräsidenten Heinz Wenders. Wenders ist im November verstorben, sein Sohn Elmar Wenders nahm nun die Verleihung des Heinz-Wenders-Gedächtnisordens vor. Ausgezeichnet wurden Alfred Lindgens, Kurt Kriescher und Manfred Rader.

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